Webdesign-Ratgeber

Mehr Anfragen durch eine professionelle Dienstleister-Website

Sie möchten eine Website für Ihr Dienstleistungsunternehmen erstellen lassen oder selbst erstellen? In diesem Ratgeber finden Sie die wichtigsten Tipps. Als Berater, Coach, Trainer oder Agentur verkaufen Sie keine Produkte, sondern Ihre Expertise und Ihr Vertrauen. Deshalb brauchen Sie eine andere Website als eine Handwerker-Website. Ich zeige Ihnen, welche Elemente eine professionelle Dienstleister Homepage wirklich braucht, warum Sie Ihre Preise zeigen sollten und wie Sie die Kontaktaufnahme so einfach wie möglich machen.

Warum Dienstleister eine andere Website brauchen als Handwerker

Eine Website für Handwerker hat ein klares Ziel: Der Kunde sucht jemanden für eine konkrete Arbeit, findet den Betrieb über Google Maps und ruft an. Bei Dienstleistern wie Beratern, Coaches oder Agenturen ist der Prozess grundlegend anders. Sie verkaufen keine greifbare Arbeit, sondern Ihre Zeit, Ihr Wissen und Ihre Erfahrung. Der Kunde kann das Ergebnis nicht vorab sehen, sondern muss Ihnen vertrauen.

Diese Unterschiede haben massive Auswirkungen auf Ihre Website-Strategie. Während ein Handwerker primär erreichbar und regional auffindbar sein muss, muss eine Dienstleister-Website vor allem eines leisten: Vertrauen aufbauen. Der potenzielle Kunde muss Sie kennenlernen, bevor er Sie beauftragt. Er muss verstehen, was Sie anders machen als die Konkurrenz. Und er muss den Eindruck gewinnen, dass Sie sein Problem wirklich lösen können.

💡 Der entscheidende Unterschied

Handwerker-Website: Leistungen zeigen, Erreichbarkeit sicherstellen, regional gefunden werden. Der Fokus liegt auf schneller Kontaktaufnahme und Local SEO.

Dienstleister-Website: Kompetenz demonstrieren, Vertrauen aufbauen, Expertise vermitteln. Der Fokus liegt auf Beziehungsaufbau und der Qualifikation von Interessenten.

Ihre Website ist nicht nur Ihre Visitenkarte, sondern Ihr bester Mitarbeiter, der potenzielle Kunden vorqualifiziert und für das Erstgespräch vorbereitet.

Ein weiterer Unterschied: Die Entscheidungswege sind länger. Während ein Handwerker-Kunde oft dringend jemanden braucht und schnell entscheidet, recherchiert ein Dienstleistungs-Interessent gründlicher. Er vergleicht mehrere Anbieter, liest Referenzen und prüft Qualifikationen. Ihre Website muss diesen Recherche-Prozess unterstützen und alle relevanten Informationen bereitstellen, ohne den Besucher zu überfordern.

Website für Dienstleister erstellen - professionelle Online-Präsenz für Berater und Selbstständige
Eine professionelle Website ist für Dienstleister das wichtigste Akquise-Werkzeug

Website Dienstleister erstellen: Die 7 wichtigsten Elemente

Eine professionelle Website für Dienstleister braucht bestimmte Grundelemente, die zusammen ein überzeugendes Gesamtbild ergeben. Diese Elemente sind keine optionalen Extras, sondern die Basis für Ihre Online-Präsenz. Fehlt eines davon, verlieren Sie potenzielle Kunden.

  • 1. Klare Positionierung auf der Startseite: Innerhalb von 3 Sekunden muss der Besucher verstehen, was Sie anbieten und für wen. Keine Floskeln wie "Wir bieten Lösungen", sondern konkret: "Professionelle Büroreinigung in Hamburg - zuverlässig, gründlich, flexibel" oder "Steuerberatung für Selbstständige und kleine Unternehmen".
  • 2. Überzeugende Über-mich-Seite: Bei Dienstleistern kauft man den Menschen, nicht das Produkt. Zeigen Sie, wer Sie sind, welche Erfahrung Sie mitbringen und warum Sie tun, was Sie tun. Ein professionelles Foto ist Pflicht.
  • 3. Detaillierte Leistungsseiten: Jede Ihrer Hauptleistungen verdient eine eigene Seite. Beschreiben Sie nicht nur was Sie tun, sondern welchen Nutzen der Kunde davon hat. Inkludieren Sie typische Fragen und Antworten.
  • 4. Aussagekräftige Referenzen: Zeigen Sie konkrete Projekte mit messbaren Ergebnissen. Ein Beispiel wie "Regelmäßige Büroreinigung für Anwaltskanzlei Schmidt - seit 3 Jahren vertrauensvoller Partner" überzeugt mehr als eine anonyme Kundenliste.
  • 5. Echte Kundenstimmen: Testimonials von echten Kunden mit Namen und idealerweise Foto oder Firmenlogo. Je spezifischer die Aussage, desto glaubwürdiger: "Seit Herr Müller unsere Büros reinigt, müssen wir uns um nichts mehr kümmern. Pünktlich, gründlich, absolut zuverlässig."
  • 6. Transparente Preisangaben: Zumindest eine Preisindikation oder Paketpreise. Dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt.
  • 7. Einfache Kontaktmöglichkeit: Gut sichtbar, niedrigschwellig, auf jeder Seite erreichbar. Idealerweise mit mehreren Optionen: Formular, Telefon, E-Mail, Terminbuchung.

📋 Quick-Check für Ihre Website

Öffnen Sie Ihre Website und prüfen Sie:

  • Ist in 3 Sekunden klar, was Sie anbieten?
  • Gibt es ein professionelles Foto von Ihnen?
  • Hat jede Hauptleistung eine eigene Seite?
  • Zeigen Sie konkrete Referenzen mit Ergebnissen?
  • Finden sich echte Kundenzitate mit Namen?
  • Gibt es Preisangaben oder zumindest "ab"-Preise?
  • Kann man Sie mit einem Klick kontaktieren?

Jedes "Nein" ist eine verpasste Chance auf neue Kunden.

Preise zeigen: Ja oder nein?

Diese Frage höre ich oft: "Soll ich meine Preise auf der Website zeigen?" Meine klare Antwort: Ja. Und zwar aus mehreren handfesten Gründen, die direkt mit Ihrer Conversion Rate zusammenhängen. Gerade wenn Sie eine professionelle Website für Dienstleister erstellen, sind Tipps zur Preistransparenz entscheidend.

Der wichtigste Grund: Preistransparenz qualifiziert Ihre Anfragen. Wenn Sie keine Preise zeigen, bekommen Sie Anfragen von Menschen, die Ihr Budget nicht haben. Das kostet Sie Zeit für Erstgespräche, die zu nichts führen. Zeigen Sie dagegen zumindest eine Preisspanne, sortieren sich unpassende Interessenten selbst aus. Die Anfragen, die Sie bekommen, sind qualifizierter.

Der zweite Grund: Preise schaffen Vertrauen. Keine Preise zu zeigen wirkt oft so, als hätten Sie etwas zu verbergen. Potenzielle Kunden denken: "Wenn die Preise nicht dastehen, sind sie wahrscheinlich zu hoch." Transparenz signalisiert dagegen Selbstbewusstsein und Fairness.

💰 So zeigen Sie Preise richtig

Variante 1 - "Ab"-Preise: "Büroreinigung ab 28 EUR pro Stunde zzgl. MwSt." oder "Steuerberatung ab 120 EUR pro Stunde". Gibt eine Orientierung, lässt Spielraum für individuelle Projekte.

Variante 2 - Paketpreise: Definieren Sie 2-3 Pakete mit festem Leistungsumfang und Preis. Beispiel Personal Trainer: "10er-Karte: 590 EUR, 20er-Karte: 1.100 EUR, Monats-Flatrate: 399 EUR"

Variante 3 - Stundensätze: Für Berater und Coaches: "Mein Stundensatz liegt bei 120 EUR zzgl. MwSt., Tagessätze auf Anfrage."

Wichtig: Kennzeichnen Sie immer, ob die Preise zzgl. oder inkl. MwSt. sind. Bei B2B-Kunden sind Nettopreise üblich, bei Privatkunden Bruttopreise.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Wenn Ihre Projekte extrem individuell sind und von 5.000 bis 500.000 EUR reichen können, macht eine Preisangabe wenig Sinn. In diesem Fall sollten Sie aber zumindest die Faktoren nennen, die den Preis beeinflussen. So versteht der Interessent, warum eine pauschale Aussage nicht möglich ist.

Vertrauen aufbauen: Referenzen, Testimonials, Zertifikate

Vertrauen ist die Währung jedes Dienstleisters. Niemand beauftragt einen Berater, Coach oder Handwerker, dem er nicht vertraut. Ihre Website muss dieses Vertrauen systematisch aufbauen, noch bevor der erste persönliche Kontakt stattfindet. Dafür gibt es bewährte Elemente, die Sie strategisch einsetzen sollten.

Referenzen und Case Studies: Zeigen Sie konkrete Projekte mit messbaren Ergebnissen. Eine gute Case Study folgt dem Schema: Ausgangssituation, Herausforderung, Ihre Lösung, Ergebnis. Zahlen überzeugen: "Deutlich mehr Anfragen", "Projekt in 6 Wochen abgeschlossen", "messbare Umsatzsteigerung". Wenn möglich, nennen Sie den Kundennamen und verlinken Sie auf dessen Website.

Testimonials: Authentische Kundenstimmen sind Gold wert. Bitten Sie zufriedene Kunden aktiv um ein Statement. Die besten Testimonials sind spezifisch: "Frau Schneider betreut unsere Buchhaltung seit zwei Jahren. Endlich haben wir Ordnung in unseren Finanzen und die Steuererklärung ist kein Stress mehr." Je konkreter, desto glaubwürdiger. Anonyme Aussagen wie "Super Zusammenarbeit!" wirken dagegen austauschbar.

  • Kundenlogos: Bekannte Firmenlogos schaffen sofort Vertrauen. "Wenn die mit denen arbeiten, können die nicht schlecht sein."
  • Zertifikate und Auszeichnungen: Branchenzertifikate, IHK-Abschlüsse, Google-Zertifizierungen zeigen fachliche Kompetenz.
  • Medienerwähnungen: Wurden Sie in Fachmagazinen, Podcasts oder Zeitungen erwähnt? Zeigen Sie es.
  • Mitgliedschaften: Branchenverbände, Kammern, Netzwerke signalisieren Professionalität.
  • Zahlen und Fakten: "Seit 2010 im Geschäft", "250+ abgeschlossene Projekte", "98% Kundenzufriedenheit" sind konkrete Vertrauensanker.

Vertrauens-Checkliste

  • Mindestens 3 aussagekräftige Referenzen mit Ergebnissen
  • 5-10 Testimonials mit echten Namen (Foto ideal)
  • Kundenlogos prominent auf Startseite oder Referenzseite
  • Alle relevanten Zertifikate und Qualifikationen sichtbar
  • Professionelles Foto auf Über-mich-Seite
  • Klare Kontaktdaten inkl. Adresse und Telefon
  • Impressum und Datenschutzerklärung vollständig
Vertrauen aufbauen mit Referenzen und Testimonials - wichtige Elemente für Dienstleister-Websites
Testimonials und Referenzen sind die wichtigsten Vertrauenselemente auf Dienstleister-Websites

Kontaktaufnahme so einfach wie möglich machen

Die beste Website nützt nichts, wenn der Besucher nicht weiß, wie er Sie erreichen kann. Oder wenn die Kontaktaufnahme so kompliziert ist, dass er aufgibt. Jede zusätzliche Hürde kostet Sie Anfragen. Machen Sie die Kontaktaufnahme deshalb so einfach wie möglich.

Der Call-to-Action muss sichtbar sein. Auf jeder Seite. In der Navigation. Im Footer. Und immer wieder im Seiteninhalt. Der Besucher sollte nie scrollen oder suchen müssen, um Sie zu kontaktieren. Ein Button wie "Jetzt Erstgespräch vereinbaren" oder "Unverbindlich anfragen" gehört prominent platziert.

Bieten Sie verschiedene Kontaktwege an. Nicht jeder telefoniert gerne. Nicht jeder schreibt gerne E-Mails. Manche bevorzugen ein kurzes Formular. Andere buchen lieber direkt einen Termin. Je mehr Optionen Sie bieten, desto mehr Menschen erreichen Sie:

  • Telefon: Für alle, die schnell und direkt kommunizieren wollen. Zeigen Sie Ihre Nummer prominent an.
  • E-Mail: Für längere Anfragen oder Menschen, die lieber schriftlich kommunizieren.
  • Kontaktformular: Niedrigschwellig, strukturiert, gut für Lead-Qualifizierung. Halten Sie es kurz: Name, E-Mail, Nachricht reichen oft.
  • Terminbuchung: Für Dienstleister ideal. Der Interessent bucht direkt einen freien Slot in Ihrem Kalender.
  • WhatsApp/Messenger: Für manche Branchen (z.B. Handwerk) sehr effektiv. Schnell, unkompliziert, persönlich.

📱 Beispiel: Optimale Kontaktseite

Eine gute Kontaktseite enthält:

  • Kurze, einladende Einleitung ("Ich freue mich auf Ihre Nachricht")
  • Schlankes Kontaktformular (max. 4-5 Felder)
  • Telefonnummer mit Erreichbarkeitszeiten
  • E-Mail-Adresse (als klickbarer Link)
  • Button zur Terminbuchung
  • Adresse mit Google-Maps-Einbindung
  • Erwartungsmanagement ("Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden")

Reduzieren Sie Formularfelder auf das Nötigste. Jedes zusätzliche Feld senkt die Conversion. Fragen Sie nur, was Sie wirklich brauchen. Name, E-Mail und Nachricht reichen für den Erstkontakt. Alles Weitere können Sie im Gespräch klären. Studien zeigen: Die Reduktion von Formularfeldern (z.B. von 10 auf 4) kann die Conversion Rate deutlich steigern. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Ratgeber zur Conversion-Rate-Optimierung.

Terminbuchung und Automatisierung integrieren

Eines der effektivsten Werkzeuge für Dienstleister-Websites ist ein Online-Terminbuchungssystem. Der Interessent sieht Ihre freien Termine und bucht direkt einen Slot. Kein E-Mail-Ping-Pong, keine Terminvorschläge, die nicht passen. Das spart Ihnen Zeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Interessent tatsächlich Kontakt aufnimmt.

Die psychologische Wirkung ist nicht zu unterschätzen: Ein gebuchter Termin ist verbindlicher als "Ich melde mich bei Ihnen". Die Hemmschwelle, einen einmal gebuchten Termin abzusagen, ist höher als die, auf eine E-Mail nicht zu antworten. Außerdem positionieren Sie sich als moderner, gut organisierter Dienstleister.

  • Calendly: Der Marktführer. Intuitiv, professionell, ab 0 EUR/Monat (Basisversion). Integriert mit Google Calendar, Zoom, Microsoft Teams.
  • TidyCal: Günstiger Lifetime-Deal (einmalig ca. 29 USD). Guter Funktionsumfang, keine monatlichen Kosten.
  • Cal.com: Open-Source-Alternative, selbst hostbar. Datenschutz-freundlich, da Daten auf eigenem Server.
  • Microsoft Bookings: Für Microsoft-365-Nutzer bereits enthalten. Gute Integration in Outlook.
  • Acuity Scheduling: Umfangreich, gut für Coaches mit Paketbuchungen und Zahlungsintegration.

Automatisierung spart Zeit

Neben der Terminbuchung können Sie weitere Prozesse automatisieren:

  • Bestätigungsmail: Automatisch nach Buchung mit allen wichtigen Infos
  • Erinnerungsmail: 24 Stunden vor dem Termin, reduziert No-Shows
  • Follow-up-Mail: Nach dem Erstgespräch automatisch senden
  • Kalender-Synchronisation: Gebuchte Termine direkt in Ihrem Kalender
  • Zoom-Link: Automatisch erstellt und versendet

Diese Automatisierungen sind kein Ersatz für persönlichen Service, sondern schaffen Ihnen Freiräume für die eigentliche Kundenarbeit.

Für die Einrichtung benötigen Sie keine Programmierkenntnisse. Die meisten Tools bieten Embed-Codes, die Sie direkt auf Ihrer Website einbinden können. Ein einfacher Button "Termin buchen" öffnet dann das Buchungswidget. Falls Sie Unterstützung bei der Integration brauchen, ist das Teil meines Webdesign-Angebots. Ich helfe Ihnen gerne dabei, eine professionelle Website für Dienstleister zu erstellen.

Online-Terminbuchung für Dienstleister - Automatisierung spart Zeit und erhöht Anfragen
Online-Terminbuchung reduziert den Aufwand und erhöht die Conversion

SEO für Dienstleister: Die wichtigsten Grundlagen

Eine professionelle Website nützt wenig, wenn niemand sie findet. Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgt dafür, dass potenzielle Kunden Sie über Google finden, wenn sie nach Ihren Leistungen suchen. Für Dienstleister mit regionalem Fokus ist dabei besonders Local SEO entscheidend.

Die wichtigsten SEO-Grundlagen für Dienstleister:

  • Google Business Profil: Pflicht für jeden lokalen Dienstleister. Vollständig ausfüllen: Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos, Bewertungen. Dieser Eintrag erscheint bei lokalen Suchanfragen prominent in den Ergebnissen.
  • Lokale Keywords: Optimieren Sie Ihre Seiten auf "Leistung + Ort". Statt nur "Gebäudereinigung" also "Gebäudereinigung Hamburg" oder "Büroreinigung Schleswig-Holstein".
  • Landingpages für Leistungen: Jede Hauptleistung verdient eine eigene Unterseite mit eigenem Fokus-Keyword. So können Sie für verschiedene Suchbegriffe ranken.
  • Technische Basics: Schnelle Ladezeit, mobile Optimierung, SSL-Zertifikat, saubere URL-Struktur. Diese Faktoren beeinflussen Ihr Ranking direkt.
  • Content: Hilfreiche Inhalte wie Ratgeber, Blogartikel und FAQs ziehen Besucher an und zeigen Ihre Expertise. Genau so ein Artikel, wie Sie ihn gerade lesen.

🎯 SEO-Startpunkt für Dienstleister

  1. Google Business Profil anlegen und vollständig pflegen
  2. Für jede Hauptleistung eine eigene Seite mit lokalem Keyword erstellen
  3. Kundenbewertungen aktiv sammeln (Google, ProvenExpert, etc.)
  4. Website technisch prüfen: Core Web Vitals, Mobile-Optimierung, Ladezeit
  5. Regelmäßig hilfreiche Inhalte veröffentlichen

SEO ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Erste Ergebnisse zeigen sich nach 3-6 Monaten, signifikante Verbesserungen nach 6-12 Monaten.

Einer der häufigsten SEO-Fehler bei Dienstleistern: Alles auf einer Seite zusammenfassen. "Wir bieten Beratung, Coaching und Training" auf einer einzigen Leistungsseite funktioniert nicht. Google weiß nicht, wofür Sie ranken sollen. Besser: Drei separate Seiten, jeweils optimiert auf das spezifische Keyword.

Website Selbstständige Tipps: Selber machen oder erstellen lassen?

Eine Frage, die ich oft höre: "Soll ich meine Website selbst mit einem Baukasten erstellen oder einen Profi beauftragen?" Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Beide Wege haben ihre Berechtigung, je nach Ihrer Situation.

Website selbst erstellen mit Baukasten (Jimdo, Wix, Squarespace): Geeignet für den Start, wenn Budget wichtiger ist als Perfektion. Die Einstiegskosten sind niedrig (10-30 EUR/Monat), Sie können schnell online gehen und haben volle Kontrolle über Änderungen. Die Nachteile: Sie müssen sich einarbeiten und die Website selbst pflegen, sind dabei an die Möglichkeiten des Baukastens gebunden und stoßen bei individuellen Wünschen schnell an Grenzen.

Website professionell erstellen lassen: Sinnvoll, wenn Ihre Website ein echtes Geschäftswerkzeug sein soll. Ein Profi liefert individuelles Design, optimale Technik, durchdachte Nutzerführung und SEO-Grundlagen von Anfang an. Die Investition liegt typischerweise bei 1.500 bis 5.000 EUR zzgl. MwSt. für eine solide Dienstleister-Website. Dafür bekommen Sie ein Werkzeug, das langfristig Kunden bringt.

  • Baukasten wählen, wenn: Sie mit minimalem Budget starten wollen (ab ca. 150 EUR/Jahr), Zeit aber wenig Geld haben, die Website erstmal "nur da sein" muss oder Sie gerne selbst tüfteln.
  • Profi beauftragen, wenn: Ihre Website Ihr Hauptakquise-Kanal ist, Sie keine Zeit für technische Details haben, Sie von Anfang an professionell auftreten wollen, SEO und Conversion wichtig sind.

⚠️ Die versteckten Kosten der Selbstbau-Website

Was viele unterschätzen: Eine DIY-Website kostet auch Zeit.

  • Einarbeitung in den Baukasten: 5-10 Stunden
  • Design und Aufbau: 10-20 Stunden
  • Texte schreiben: 5-15 Stunden
  • Optimierung und Nachbesserung: 5-10 Stunden

Das sind schnell 25-55 Stunden. Bei einem Stundensatz von 80 EUR entspricht das potenziellen Einnahmen von 2.000 bis 4.400 EUR - Zeit, die Sie sonst für bezahlte Kundenarbeit nutzen könnten.

Mein Rat: Wenn Ihre Website ein wichtiger Bestandteil Ihrer Kundenakquise ist, investieren Sie einmal richtig. Eine professionelle Website kann sich durch zusätzliche Anfragen oft innerhalb weniger Monate amortisieren - je nach Branche und Ihren Marketing-Maßnahmen. Wenn Sie zunächst mit kleinem Budget starten müssen, ist ein Baukasten ein akzeptabler erster Schritt. Planen Sie dann aber das Upgrade auf eine professionelle Lösung ein, sobald es Ihr Business erlaubt.

FAQ: Website Dienstleister erstellen - Tipps und Antworten

Die häufigsten Fragen beantwortet

Eine solide Dienstleister-Website liegt typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 EUR zzgl. MwSt. Der Preis hängt vom Umfang ab: Anzahl der Seiten, Individualität des Designs, Integration von Funktionen wie Terminbuchung oder Kontaktformularen, und ob SEO-Optimierung inklusive ist. Einfache Starter-Websites beginnen ab ca. 1.500 EUR, umfangreiche Projekte mit individuellem Design und vielen Funktionen können auch 8.000 EUR und mehr kosten.
Eine typische Dienstleister-Website ist in 4-8 Wochen fertig. Die tatsächliche Dauer hängt davon ab, wie schnell Sie Texte, Bilder und Feedback liefern können. Einfache Projekte können in 2-3 Wochen abgeschlossen sein, komplexere Projekte mit vielen Abstimmungsrunden dauern auch mal 3 Monate. Wichtig ist nicht die Geschwindigkeit, sondern das Ergebnis.
Nicht unbedingt, aber es hilft. Ein individuelles Design hebt Sie von der Konkurrenz ab und vermittelt Professionalität. Templates können funktionieren, wenn sie gut angepasst werden, aber Sie laufen Gefahr, austauschbar zu wirken. Für Dienstleister, bei denen Vertrauen und persönliche Note zählen, ist ein individuelles Design meist die bessere Investition.
Sie sollten Folgendes vorbereiten: Informationen zu Ihren Leistungen, Ihre Über-mich-Story, Referenzen und Kundenstimmen, professionelle Fotos (von sich und ggf. Projekten), Kontaktdaten und ggf. Preise. Viele Webdesigner unterstützen Sie bei der Texterstellung oder übernehmen diese komplett gegen Aufpreis. Je besser Sie vorbereitet sind, desto schneller und günstiger wird das Projekt.
Achten Sie auf: Erfahrung mit Dienstleister-Websites, ein Portfolio mit ähnlichen Projekten, klare Kommunikation, transparente Preise und positive Referenzen. Ein gutes Erstgespräch zeigt, ob die Chemie stimmt. Der günstigste Anbieter ist selten der beste. Wichtiger ist, dass Sie sich verstanden fühlen und der Designer Ihre Ziele nachvollziehen kann.
Ja, zumindest für einfache Änderungen wie Textanpassungen, neue Blogbeiträge oder Bildaustausch. Ein gutes Content-Management-System (CMS) oder ein benutzerfreundliches Backend ermöglicht Ihnen Unabhängigkeit. Für technische Anpassungen, Redesigns oder SEO-Optimierung ist dann weiterhin der Profi zuständig. Fragen Sie vorab, wie die Pflege gehandhabt wird.
Sehr wichtig für SEO und Vertrauensaufbau. Regelmäßige Fachbeiträge als Teil einer Content-Marketing-Strategie zeigen Ihre Expertise, ziehen Besucher über Google an und geben Interessenten einen Grund, wiederzukommen. Sie müssen nicht wöchentlich bloggen, aber 1-2 qualitative Artikel pro Monat machen langfristig einen großen Unterschied. Qualität schlägt Quantität.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Alle Preisangaben, Zeitschätzungen und Erfolgsbeispiele sind Richtwerte und können je nach Projekt, Branche und individuellen Anforderungen variieren. Konkrete Projektergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nicht garantiert werden.

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