SEO-Ratgeber

So decken Sie technische Probleme auf bevor sie Ihr Ranking kosten

Möchten Sie ein technisches SEO Audit durchführen? Diese SEO Audit Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine vollständige technische SEO Analyse Ihrer Website erstellen. Ohne saubere Technik verpuffen selbst die besten Inhalte wirkungslos. In diesem Ratgeber erkläre ich Ihnen, wie Sie ein Website Audit SEO-konform durchführen, welche kostenlosen Tools Sie benötigen und wie Sie die gefundenen Probleme bei der SEO Prüfung Ihrer Website priorisieren.

Was ist ein technisches SEO Audit und warum brauchen Sie es?

Ein technisches SEO Audit ist eine systematische Analyse der technischen Grundlagen Ihrer Website. Im Gegensatz zur Content- oder Offpage-Optimierung konzentriert sich das technische Audit auf die Infrastruktur: Kann Google Ihre Seiten problemlos finden und indexieren? Laden Ihre Seiten schnell genug? Funktioniert Ihre Website einwandfrei auf Smartphones?

Stellen Sie sich das technische Audit als TÜV-Prüfung für Ihre Website vor. Ein Fahrzeug kann noch so schön aussehen, wenn die Bremsen nicht funktionieren, darf es nicht auf die Straße. Genauso verhält es sich mit Websites: Technische Probleme wie fehlerhafte Weiterleitungen, langsame Ladezeiten oder Crawling-Blockaden können verhindern, dass Ihre Inhalte überhaupt in den Suchergebnissen erscheinen.

💡 Warum technisches SEO so wichtig ist

Selbst der beste Content nützt nichts, wenn Google ihn nicht findet oder versteht. Technisches SEO bildet das Fundament, auf dem alle anderen SEO-Maßnahmen aufbauen. Laut einer Analyse von SEMrush haben über 60% aller Websites mindestens ein kritisches technisches SEO-Problem, das ihre Rankings negativ beeinflusst.

Wann und wie oft sollten Sie eine SEO Prüfung durchführen?

Eine regelmäßige technische SEO Analyse ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Ihre Website verändert sich ständig: Neue Seiten werden erstellt, Plugins aktualisiert, Content überarbeitet. Jede dieser Änderungen kann unbeabsichtigt technische Probleme verursachen, die Sie nur durch ein systematisches Website Audit aufdecken.

Meine Empfehlung: Führen Sie mindestens zweimal jährlich ein vollständiges technisches Audit durch. Zusätzlich empfehle ich monatliche Mini-Checks der wichtigsten Kennzahlen in der Google Search Console.

  • Nach einem Website-Relaunch: Unbedingt sofort ein vollständiges Audit durchführen. Relaunches sind die häufigste Ursache für massive Ranking-Verluste durch technische Fehler.
  • Bei Ranking-Verlusten: Wenn Ihre Rankings plötzlich einbrechen, sollte ein technisches Audit der erste Schritt sein.
  • Nach Google Core Updates: Große Algorithmus-Updates können technische Faktoren stärker gewichten. Ein Audit zeigt, ob Sie betroffen sind.
  • Vor größeren Content-Kampagnen: Bevor Sie viel Geld in Content investieren, stellen Sie sicher, dass die technische Basis stimmt.

📊 Audit-Rhythmus nach Website-Größe

  • Kleine Websites (unter 50 Seiten): Vollständiges Audit alle 6 Monate, monatliche Quick-Checks
  • Mittelgroße Websites (50-500 Seiten): Vierteljährliches Audit, wöchentliche Monitoring-Berichte
  • Große Websites (über 500 Seiten): Monatliches Audit, tägliches automatisiertes Monitoring

Die wichtigsten Tools für Ihre technische SEO Analyse

Die gute Nachricht: Sie benötigen keine teuren Enterprise-Tools, um ein technisches SEO Audit durchzuführen. Die wichtigsten Werkzeuge für Ihre SEO Audit Anleitung stellt Google sogar kostenlos zur Verfügung. Für tiefgreifende Analysen gibt es dennoch spezialisierte Tools, die den Prozess erheblich beschleunigen.

  • Google Search Console (kostenlos): Ihr wichtigstes Tool. Zeigt Crawling-Fehler, Indexierungsprobleme, Core Web Vitals-Daten und manuelle Maßnahmen direkt von Google.
  • Google PageSpeed Insights (kostenlos): Analysiert die Ladegeschwindigkeit Ihrer Seiten und liefert konkrete Optimierungsvorschläge.
  • Screaming Frog SEO Spider (kostenlos bis 500 URLs): Ein Desktop-Crawler, der Ihre gesamte Website durchsucht und technische Probleme wie fehlerhafte Links, doppelte Inhalte oder fehlende Meta-Tags aufdeckt.
  • Google Mobile-Friendly Test (kostenlos): Prüft, ob einzelne Seiten mobilfreundlich sind und zeigt Rendering-Probleme auf.
  • GTmetrix / WebPageTest (kostenlos): Detaillierte Performance-Analysen mit Wasserfall-Diagrammen, die zeigen, was Ihre Seite ausbremst.

Mein Tool-Setup für ein vollständiges Audit

  1. Google Search Console für Indexierung und Google-spezifische Daten
  2. Screaming Frog für den vollständigen Website-Crawl
  3. PageSpeed Insights für Performance-Analyse
  4. Chrome DevTools für manuelle Detailprüfungen

Mit diesen vier Tools decken Sie 95% aller technischen SEO-Probleme auf, ohne einen Cent auszugeben.

Dashboard-Ansicht verschiedener SEO-Audit-Tools mit Metriken und Analysedaten
Die wichtigsten SEO-Tools im Überblick: Search Console, Screaming Frog und PageSpeed Insights bilden das Fundament für jedes technische Audit. (Symbolbild)

Schritt 1: Crawling und Indexierung beim Website Audit prüfen

Der erste und wichtigste Schritt: Kann Google Ihre Website überhaupt vollständig erfassen? Crawling-Probleme sind oft die Ursache für schlechte Rankings, werden aber häufig übersehen. Wenn der Googlebot bestimmte Seiten nicht erreichen kann, existieren diese für Google schlicht nicht.

So gehen Sie vor:

  • robots.txt prüfen: Öffnen Sie IhreDomain.de/robots.txt. Stellen Sie sicher, dass wichtige Seiten nicht versehentlich blockiert werden. Ein häufiger Fehler: Nach einem Relaunch bleibt "Disallow: /" aktiv.
  • XML-Sitemap kontrollieren: Ist eine Sitemap vorhanden? Enthält sie alle wichtigen Seiten? Wurde sie in der Search Console eingereicht?
  • Indexierungsabdeckung in der Search Console: Unter "Indexierung" > "Seiten" sehen Sie, welche Seiten indexiert sind und welche nicht. Analysieren Sie die Gründe für nicht indexierte Seiten.
  • site:-Abfrage bei Google: Geben Sie "site:IhreDomain.de" in Google ein. Die Anzahl der Ergebnisse sollte ungefähr der Anzahl Ihrer indexierbaren Seiten entsprechen.

⚠️ Häufige Crawling-Probleme

  • noindex-Tags auf wichtigen Seiten: Oft versehentlich durch CMS-Einstellungen gesetzt
  • Canonical-Tags auf andere URLs: Verweisen fälschlich auf andere Seiten
  • Interne Verlinkung unterbrochen: Wichtige Seiten sind von der Startseite nicht erreichbar
  • JavaScript-Rendering-Probleme: Inhalte werden erst nach JavaScript-Ausführung sichtbar

Schritt 2: Website-Struktur und URLs analysieren

Eine saubere URL-Struktur hilft sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen, sich auf Ihrer Website zurechtzufinden. Chaotische URLs, doppelte Inhalte und fehlerhafte Weiterleitungen sind Gift für Ihr Ranking.

Was Sie prüfen sollten:

  • URL-Struktur: Sind Ihre URLs sprechend und logisch aufgebaut? Gut: /leistungen/webdesign/ Schlecht: /page.php?id=427
  • Duplicate Content: Sind dieselben Inhalte unter mehreren URLs erreichbar? Prüfen Sie www vs. nicht-www, http vs. https, mit und ohne Trailing Slash.
  • 301-Weiterleitungen: Funktionieren alle Weiterleitungen korrekt? Gibt es Weiterleitungsketten (Redirect A → B → C statt direkt A → C)?
  • 404-Fehler: Welche Seiten liefern 404-Fehler? Besonders kritisch: Seiten, auf die externe Links verweisen.
  • Seitenstruktur und Klicktiefe: Sind alle wichtigen Seiten mit maximal 3 Klicks von der Startseite erreichbar?

📊 Screaming Frog Tipps für die Strukturanalyse

Mit Screaming Frog können Sie diese Prüfungen automatisieren:

  • Tab "Response Codes" für HTTP-Statuscodes und Weiterleitungen
  • Tab "Canonicals" für Canonical-Tag-Analyse
  • Tab "Duplicate" für identische Seiten
  • Export der Daten in Excel für detaillierte Auswertungen

Schritt 3: Ladezeit und Core Web Vitals bei der SEO Prüfung messen

Seit 2021 sind die Core Web Vitals ein offizieller Google-Rankingfaktor. Diese drei Metriken messen Ladegeschwindigkeit (LCP), Interaktivität (INP, früher FID) und visuelle Stabilität (CLS). Websites mit guten Werten haben einen messbaren Ranking-Vorteil.

Die drei Core Web Vitals im Überblick:

  • LCP (Largest Contentful Paint): Misst, wie schnell das größte sichtbare Element lädt. Zielwert: unter 2,5 Sekunden.
  • INP (Interaction to Next Paint): Misst die Reaktionszeit auf Nutzerinteraktionen. Zielwert: unter 200 Millisekunden.
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Misst visuelle Verschiebungen beim Laden. Zielwert: unter 0,1.

So messen Sie richtig: Nutzen Sie die Daten aus der Google Search Console (Bereich "Core Web Vitals"). Diese basieren auf echten Nutzerdaten und sind für Google relevant. PageSpeed Insights zeigt zusätzlich Lab-Daten und konkrete Optimierungsvorschläge.

💡 Performance-Optimierung: Die größten Hebel

  • Bilder optimieren: Konvertierung zu WebP, Lazy Loading, korrekte Größen
  • Server-Antwortzeit: Unter 200ms anstreben, gutes Hosting wählen
  • CSS/JS minimieren: Nicht-kritische Ressourcen verzögert laden
  • Caching aktivieren: Browser-Caching für statische Ressourcen
Visualisierung der drei Core Web Vitals Metriken LCP, INP und CLS mit Zielwerten (Abstraktion)
Die drei Core Web Vitals: LCP (Ladegeschwindigkeit), INP (Interaktivität) und CLS (visuelle Stabilität) sind seit 2021 offizielle Google-Rankingfaktoren (Abstraktion).

Schritt 4: Mobile-Optimierung testen

Google nutzt seit 2019 ausschließlich die Mobile-Version Ihrer Website für Indexierung und Ranking (Mobile-First Indexing). Eine Website, die auf dem Desktop perfekt funktioniert, aber mobil Probleme hat, wird entsprechend schlecht ranken.

Diese Mobile-Aspekte sollten Sie prüfen:

  • Responsive Design: Passt sich Ihre Website an verschiedene Bildschirmgrößen an? Testen Sie auf verschiedenen Geräten.
  • Viewport-Meta-Tag: Ist <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1"> vorhanden?
  • Touch-Bedienbarkeit: Sind Buttons und Links groß genug (mindestens 48x48 Pixel)? Ist der Abstand zwischen klickbaren Elementen ausreichend?
  • Mobile Content Parity: Sind alle wichtigen Inhalte auch mobil verfügbar? Versteckte Inhalte werden von Google möglicherweise ignoriert.
  • Keine störenden Elemente: Pop-ups, die den gesamten Bildschirm verdecken, werden von Google abgestraft.

📱 Mobile-Test in der Praxis

  1. Google Mobile-Friendly Test für einzelne Seiten nutzen
  2. In Chrome DevTools: Geräte-Emulation aktivieren (F12 > Toggle Device Toolbar)
  3. Search Console: Bericht "Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten" prüfen
  4. Echte Geräte testen: Die Emulation ersetzt nicht den Test auf echten Smartphones

Schritt 5: On-Page SEO Elemente prüfen

Zum technischen SEO Audit gehört auch die Prüfung der On-Page-Elemente. Diese sind zwar keine rein technischen Faktoren, aber ihre korrekte Implementierung ist technischer Natur und häufig automatisiert.

  • Title-Tags: Jede Seite sollte einen einzigartigen, aussagekräftigen Title haben. Länge: 50-60 Zeichen. Enthält das Primärkeyword.
  • Meta-Descriptions: Einzigartig für jede Seite, 150-160 Zeichen, mit Call-to-Action. Beeinflusst die Klickrate in den Suchergebnissen.
  • Heading-Struktur: Genau eine H1 pro Seite, logische Hierarchie (H1 → H2 → H3), Keywords in Überschriften.
  • Bild-Optimierung: Alt-Texte für alle Bilder, beschreibende Dateinamen, optimierte Dateigröße.
  • Strukturierte Daten: Schema-Markup für Rich Snippets (FAQ, Bewertungen, Produkte etc.)
  • Interne Verlinkung: Sind wichtige Seiten gut intern verlinkt? Gibt es verwaiste Seiten ohne interne Links?

Schnelle Selbstprüfung: On-Page Checkliste

  • [ ] Jede Seite hat einen einzigartigen Title-Tag
  • [ ] Jede Seite hat eine einzigartige Meta-Description
  • [ ] Genau eine H1 pro Seite vorhanden
  • [ ] Alle Bilder haben Alt-Texte
  • [ ] Keine doppelten H1-Tags
  • [ ] Canonical-Tags korrekt gesetzt
  • [ ] Strukturierte Daten fehlerfrei (Google Rich Results Test)

SEO Audit Auswertung: Prioritäten richtig setzen

Nach einem vollständigen technischen SEO Audit haben Sie vermutlich eine lange Liste mit Problemen. Die Kunst beim Website Audit SEO liegt darin, die richtigen Prioritäten zu setzen. Nicht jedes Problem ist gleich kritisch, und Ihre Ressourcen sind begrenzt.

Meine Empfehlung zur Priorisierung:

  • Kritisch (sofort beheben): Indexierungsblockaden, robots.txt-Fehler, noindex auf wichtigen Seiten, HTTPS-Probleme, massive 5xx-Fehler
  • Hoch (innerhalb von 1-2 Wochen): Core Web Vitals im roten Bereich, fehlerhafte Weiterleitungen, Duplicate Content, Mobile-Usability-Probleme
  • Mittel (innerhalb von 1-2 Monaten): Fehlende Meta-Descriptions, suboptimale Title-Tags, 404-Fehler auf Seiten ohne Traffic
  • Niedrig (wenn Zeit ist): Kleinere Performance-Optimierungen, Verbesserung von Alt-Texten, Optimierung der internen Verlinkung

⚠️ Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Ein technisches SEO Audit können Sie grundsätzlich selbst durchführen. In diesen Fällen empfehle ich jedoch professionelle Unterstützung:

  • Komplexe JavaScript-Frameworks (React, Angular, Vue) mit Rendering-Problemen
  • Große E-Commerce-Shops mit Tausenden von Produktseiten
  • Nach einem Relaunch mit massiven Ranking-Verlusten
  • Wenn Sie technische Maßnahmen nicht selbst umsetzen können
  • Bei international ausgerichteten Websites mit hreflang-Komplexität

Komplette Checkliste: Technisches SEO Audit

Crawling & Indexierung:

  • [ ] robots.txt auf Blockaden prüfen
  • [ ] XML-Sitemap vorhanden und eingereicht
  • [ ] Indexierungsabdeckung in Search Console analysieren
  • [ ] noindex-Tags nur auf gewünschten Seiten

Website-Struktur:

  • [ ] Sprechende, logische URLs
  • [ ] Keine Duplicate-Content-Probleme
  • [ ] 301-Weiterleitungen funktionieren
  • [ ] Keine Weiterleitungsketten
  • [ ] 404-Fehler dokumentiert und behoben

Performance:

  • [ ] LCP unter 2,5 Sekunden
  • [ ] INP unter 200 Millisekunden
  • [ ] CLS unter 0,1
  • [ ] Server-Antwortzeit unter 200ms

Mobile:

  • [ ] Responsive Design funktioniert
  • [ ] Viewport-Meta-Tag vorhanden
  • [ ] Touch-Elemente groß genug
  • [ ] Keine störenden Interstitials

On-Page:

  • [ ] Einzigartige Title-Tags
  • [ ] Einzigartige Meta-Descriptions
  • [ ] Korrekte Heading-Struktur
  • [ ] Alt-Texte für alle Bilder
  • [ ] Strukturierte Daten fehlerfrei
Visualisierung des SEO-Audit-Prozesses als strukturierte Checkliste mit fünf Schritten
Strukturiertes Vorgehen: Mit einer Checkliste prüfen Sie systematisch alle technischen SEO-Faktoren Ihrer Website.

Häufig gestellte Fragen zum technischen SEO Audit

Antworten auf die wichtigsten Fragen zur SEO Prüfung

Die Dauer hängt von der Größe Ihrer Website ab. Für eine kleine Website mit 20-50 Seiten können Sie mit 2-4 Stunden rechnen. Bei mittelgroßen Websites (100-500 Seiten) sollten Sie einen halben bis ganzen Arbeitstag einplanen. Große Websites mit Tausenden von Seiten erfordern oft mehrere Tage, da allein der Crawl-Vorgang Zeit benötigt und die Datenmenge entsprechend groß ist.
Ja, für die meisten Websites reichen kostenlose Tools völlig aus. Die Google Search Console, PageSpeed Insights und Screaming Frog (kostenlos bis 500 URLs) decken alle wesentlichen Prüfbereiche ab. Kostenpflichtige Tools wie Ahrefs, SEMrush oder Sitebulb bieten zusätzliche Komfortfunktionen und Automatisierung, sind aber für ein grundlegendes Audit nicht zwingend erforderlich.
Ich empfehle mindestens zwei vollständige Audits pro Jahr. Zusätzlich sollten Sie monatlich einen kurzen Check der wichtigsten Metriken in der Google Search Console durchführen. Nach größeren Website-Änderungen, Relaunches oder bei plötzlichen Ranking-Verlusten ist ein sofortiges Audit sinnvoll. Bei sehr großen oder häufig aktualisierten Websites kann auch ein wöchentliches automatisiertes Monitoring angebracht sein.
Die häufigsten Probleme, die ich bei Audits finde, sind: langsame Ladezeiten und schlechte Core Web Vitals, fehlende oder falsche Canonical-Tags, Duplicate Content durch URL-Varianten (www, http, Trailing Slash), fehlerhafte Weiterleitungen oder Weiterleitungsketten, fehlende oder doppelte Meta-Tags, schlechte Mobile-Darstellung sowie Crawling-Blockaden durch robots.txt oder noindex-Tags. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Probleme lassen sich relativ einfach beheben.
Das hängt von der Art der Probleme ab. Kritische Indexierungsprobleme können, sobald behoben, innerhalb weniger Tage bis Wochen Wirkung zeigen. Performance-Verbesserungen bei den Core Web Vitals brauchen oft 28 Tage, bis Google die neuen Field-Daten erfasst hat. Generell gilt: Je kritischer das behobene Problem, desto schneller und deutlicher die Verbesserung. Rechnen Sie insgesamt mit 4-12 Wochen, bis sich technische Optimierungen vollständig in den Rankings niederschlagen.
Ein professionelles technisches SEO Audit kostet je nach Umfang und Anbieter zwischen 500 und 5.000 Euro (zzgl. MwSt.). Für kleine Websites mit bis zu 100 Seiten liegen die Kosten typischerweise bei 500-1.500 Euro. Mittelgroße Websites (100-1.000 Seiten) kosten meist 1.000-2.500 Euro. Große E-Commerce-Shops oder Enterprise-Websites mit komplexer Struktur können auch 3.000-5.000 Euro und mehr kosten. Im Preis sollten immer ein ausführlicher Bericht und eine priorisierte Maßnahmenliste enthalten sein.
Nein, ein einmaliges Audit reicht nicht aus. Technisches SEO ist ein fortlaufender Prozess. Ihre Website verändert sich durch neue Inhalte, Plugin-Updates und technische Anpassungen. Auch Google entwickelt seine Algorithmen und Anforderungen ständig weiter. Ein Audit ist eine Momentaufnahme, die regelmäßig wiederholt werden muss. Planen Sie mindestens halbjährliche vollständige Audits ein und ergänzen Sie diese durch kontinuierliches Monitoring der wichtigsten Metriken.
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