WordPress-Umzug

Export mit einem Klick, Import mit Hürden

Mit dem Plugin All-in-One WP Migration ist eine WordPress-Website schnell in eine einzige Datei exportiert. Die Hürde zeigt sich erst auf dem neuen Server: Das Hochladen stoppt am Upload-Limit, der Fortschrittsbalken friert bei 100 Prozent ein, und E-Mail-Postfächer sind im Archiv gar nicht enthalten.

Dieser Artikel zeigt, wo die technischen Grenzen des Werkzeugs liegen, warum ein verbreiteter .htaccess-Tipp den Server lahmlegt und wann Sie mit SFTP und Datenbank-Import sicherer ans Ziel kommen.

Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2026 WordPress Lesezeit: ca. 14 Minuten

Wie funktioniert der WordPress-Umzug mit All-in-One WP Migration?

Das WordPress-Migration-Plugin All-in-One WP Migration bündelt Datenbank, Mediendateien, Themes und Plugins beim Export in einer einzigen Datei mit der Endung .wpress. Für kleine Websites reicht das aus, doch beim Import bremsen die Upload- und Laufzeitgrenzen des Zielservers, während E-Mail-Postfächer und Domain-Einstellungen außen vor bleiben. Prüfen Sie bei einem Abbruch zuerst die Serverlimits Ihres Hosters.

Kleintransporter vor zu niedrigem Backstein-Torbogen – All-in-One WP Migration stößt beim Upload an Servergrenzen
Das Archiv ist gepackt, passt aber nicht durch den Durchgang: Beim kostenlosen Import bestimmt das Upload-Limit des Zielservers, wie groß die Datei sein darf.

Mit dem Plugin All-in-One WP Migration des Herstellers ServMask installieren Sie die Erweiterung auf Ihrer bisherigen Website, starten den Export und laden ein einziges Archiv mit der Endung .wpress herunter. Laut den Herstellerangaben auf der offiziellen Plugin-Seite von All-in-One WP Migration auf WordPress.org verpackt das Werkzeug die Datenbank, die Mediendateien, die Themes und alle Plugins in einem Schritt (Stand Oktober 2026: Version 7.112, über fünf Millionen aktive Installationen, ab WordPress 3.3 und PHP 5.3). Damit auch kleinere Hosting-Pakete beim Packen nicht sofort abbrechen, verarbeitet die Software die Daten dort in kleinen Blöcken von jeweils 512 Kilobyte.

Auf dem neuen Server installieren Sie zunächst ein frisches WordPress, fügen das Plugin dort ebenfalls hinzu und ziehen die .wpress-Datei in das Import-Fenster. Während des Imports überschreibt die Erweiterung die leere Installation und passt laut Hersteller automatisch den Uniform Resource Locator (URL) sowie sämtliche Dateipfade in der Datenbank an. Das Plugin rechnet beim Einspielen auch serialisierte Datenstrukturen um, in denen Themes oder Widgets ihre Einstellungen zusammen mit der genauen Zeichenlänge speichern. Trotzdem ist eine exportierte .wpress-Datei auf Ihrer Festplatte zunächst nur ein Transportpaket.

„Spielen Sie kein Update ohne frisches Backup ein – und probieren Sie aus, ob es sich zurückspielen lässt.“

— Sascha Fix

Genau diese Probe fehlt nämlich, solange Sie die Datei nur exportiert haben. Ob sich das Archiv auf dem neuen Server tatsächlich einspielen lässt, erfahren Sie erst beim Import. Scheitert dort die Wiederherstellung, nützt Ihnen die einzelne .wpress-Datei als alleinige Sicherung wenig. Für den laufenden Betrieb empfehle ich deshalb, sowohl automatische Hoster-Backups als auch ein eigenes Backup-Plugin zu kombinieren und Sicherungen außerhalb des Webspace aufzubewahren – wie das aufgebaut ist, zeigt meine Anleitung zum Erstellen eines WordPress-Backups nach der 3-2-1-Regel.

Wo liegen die Grenzen der kostenlosen Plugin-Version?

Die kostenlose Version von All-in-One WP Migration exportiert Websites jeder Größe, begrenzt den kostenlosen Import im Browser jedoch auf das maximale Datei-Upload-Limit Ihres Zielhosters. Zusätzlich schließt die Gratis-Fassung WordPress-Multisite-Netzwerke sowie die Steuerung über die Kommandozeile aus. Überschreitet Ihre Archivdatei das Serverlimit, verweigert das Plugin den Upload ohne vorherige Anpassung der Serverkonfiguration.

Beim Export auf dem alten Server fällt diese Schranke noch nicht auf. Das kostenlose Plugin sichert und exportiert Websites laut der Herstellerbeschreibung auf WordPress.org ohne Größenbegrenzung, weil der Server die Datei nur zusammenstellt und zum Herunterladen anbietet. Die Hürde wartet erst auf dem Zielserver. Dort müssen Sie die heruntergeladene .wpress-Datei im Browser über die Import-Maske wieder hochladen, und genau an dieser Stelle gibt Ihr neuer Hosting-Anbieter die Obergrenze vor.

Im Auslieferungszustand setzt PHP enge Grenzen: Der Standardwert für upload_max_filesize liegt bei 2 Megabyte und für post_max_size bei 8 Megabyte, wie das offizielle PHP-Handbuch zu den Kern-Direktiven (Stand 2026, PHP 8.5) ausweist. Beide Werte hängen direkt zusammen, denn post_max_size begrenzt die gesamte Übertragung und muss dort immer größer sein als upload_max_filesize. Hosting-Anbieter heben diese Schwellen in ihren Tarifen zwar an, doch ist das Export-Archiv größer als das Limit Ihres Tarifs, scheitert der Upload trotzdem. Für diesen Fall schlägt selbst die englische Plugin-FAQ von ServMask auf WordPress.org vor, die Sperre mit zwei php_value-Zeilen auf 512 Megabyte in der Datei .htaccess anzuheben.

„php_value und php_flag in der .htaccess funktionieren nur mit mod_php. Unter PHP-FPM, heute der Normalfall, lösen sie sofort einen 500er aus – typisch, wenn eine ältere Anleitung aus einem Forum kopiert wurde.“

— Sascha Fix

Sobald Sie diese Zeilen auf einem aktuellen Server eintragen, antwortet Ihre Website sofort mit einem Serverfehler. Denn php_value setzt das alte Apache-Modul mod_php voraus, während heutige Webserver PHP fast durchgängig über FastCGI Process Manager (PHP-FPM) anbinden. Wenn Ihr Tarif höhere Upload-Grenzen zulässt, stellen Sie upload_max_filesize und post_max_size stattdessen im Kundenmenü Ihres Hosters oder über eine Datei namens .user.ini um, da beide Direktiven laut PHP-Handbuch die Stufe INI_PERDIR besitzen.

Neben dem Upload-Limit hat die kostenlose Version laut Herstellerangaben von ServMask (Stand Oktober 2026) zwei weitere Grenzen. Sie unterstützt Multisite-Netzwerke nicht, und die Plugin-eigenen Befehle für das WordPress Command Line Interface (WP-CLI) geben ohne kostenpflichtige Erweiterung nur einen Hinweis aus.

Warum bricht der Import ab und was bedeuten typische Fehler?

Bricht der Import trotz ausreichender Upload-Größe ab oder friert die Anzeige bei 100 Prozent ein, beendet der Zielserver das laufende PHP-Skript wegen einer Zeit- oder Speichergrenze. Die genaue Ursache lesen Sie im WordPress-Fehlerprotokoll in der Datei debug.log ab. Zusätzlich können falsche Dateirechte oder fehlende Permalink-Regeln nach dem Import Fehler auslösen.

Ein erfolgreicher Datei-Upload ist erst die halbe Arbeit. Sobald die .wpress-Datei auf dem neuen Server liegt, muss PHP das Archiv entpacken, hunderte oder tausende Dateien in den Ordner wp-content schreiben und die Datenbanktabellen Zeile für Zeile einspielen. Dieser Schritt scheitert vor allem an zwei PHP-Grenzwerten, die sowohl die Fehlerbehebungs-FAQ des Herstellers ServMask als auch die offizielle WordPress-Dokumentation zum Umzug von WordPress (Stand 14. Oktober 2026) nennen. Die Direktive max_execution_time bricht ein laufendes Skript laut PHP-Handbuch standardmäßig nach 30 Sekunden ab, während memory_limit den erlaubten Arbeitsspeicher pro Skript im Standard auf 128 Megabyte begrenzt.

Überschreitet das Entpacken oder das Umschreiben der Datenbank eines dieser beiden Limits, beendet der Server den Prozess im Hintergrund. Im Browserfenster bleibt die Fortschrittsanzeige dann stumm stehen. Um nicht zu raten, an welcher Schranke der Import gestoppt hat, schalten Sie vor einem neuen Versuch das Fehlerprotokoll in der Datei wp-config.php ein. Sichern Sie die Datei vorab und legen Sie laut der offiziellen WordPress-Dokumentation „Debugging in WordPress“ (Stand 14. Oktober 2026) diese drei Zeilen vor dem Kommentar /* That's all, stop editing! Happy blogging. */ an:

define( 'WP_DEBUG', true );
define( 'WP_DEBUG_LOG', true );
define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false );

Dadurch schreibt WordPress sämtliche PHP-Abbrüche und Warnungen während des Hintergrund-Imports in die Datei wp-content/debug.log. Gleichzeitig sorgt WP_DEBUG_DISPLAY mit dem Wert false dafür, dass WordPress keine Fehlermeldungen öffentlich im Browser ausgibt. Sobald Sie den Fehler eingegrenzt haben, setzen Sie WP_DEBUG wieder auf false und löschen die Protokolldatei, weil das Handbuch vom dauerhaften Debug-Betrieb auf Live-Seiten abrät.

Auch wenn der Import bis zum Ende durchläuft, zeigt die umgezogene Website manchmal noch Fehler. Für solche Folgefehler nennt die Hersteller-FAQ von ServMask die direkten Schritte: Wenn sämtliche Unterseiten einen 404-Fehler liefern, speichern Sie im Backend unter „Einstellungen → Permalinks“ die Struktur einmal neu und leeren vorhandene Caches, damit WordPress die Umschreibregeln neu anlegt. Fehlen dagegen Bilder, prüfen Sie die Dateiberechtigungen unter wp-content/uploads/ (755 für Ordner und 644 für Dateien). Bei hartnäckigen Zugangs- oder Verbindungsproblemen nach dem Einspielen helfen Ihnen meine Leitfäden weiter, mit denen Sie Weiterleitungsschleifen nach dem Umzug beheben, Datenbankverbindungsfehler in der wp-config.php korrigieren oder Login-Probleme nach fehlerhafter URL-Anpassung lösen.

Was zieht das Migrations-Plugin nicht mit um?

All-in-One WP Migration kopiert ausschließlich Ihre WordPress-Anwendung mit Datenbank, Medien, Themes und Plugins. Alle Dienste auf Hosting- und Domain-Ebene bleiben außen vor: E-Mail-Postfächer samt Nachrichten, die DNS-Zone mit Einträgen für SPF, DKIM und DMARC, SSL-Zertifikate sowie der Domain-Transfer per AuthInfo-Code müssen beim Hosterwechsel separat eingerichtet und übertragen werden.

Hier entsteht beim Anbieterwechsel ein gefährliches Missverständnis. Wer liest, dass ein WordPress-Umzug-Plugin die „gesamte Website“ sichert, denkt dabei leicht an den kompletten Online-Auftritt samt E-Mail-Verkehr. Technisch hat ein WordPress-Plugin jedoch nur Zugriff auf die Dateien und Tabellen Ihrer Installation. Das Plugin kann weder lesen noch exportieren, was Sie im Kundenmenü Ihres Hosters außerhalb von WordPress verwalten. Auch die offizielle WordPress-Migrationsdokumentation (Stand 14. Oktober 2026) weist darauf hin, dass Änderungen an Domains im Hosting-Panel bestehende E-Mail- und Domain-Weiterleitungen löschen können.

Leeres Grundstück mit Fundament und Reifenspuren, nur der Briefkasten steht noch – was das Migrations-Plugin nicht mitnimmt
Das Haus ist weg, der Briefkasten steht noch: Das Migrations-Plugin nimmt die WordPress-Website mit, E-Mail-Postfächer und DNS-Einträge ziehen Sie getrennt um.

Damit nach dem Serverwechsel keine Nachrichten ins Leere laufen, müssen Sie drei Bausteine unabhängig vom Plugin umziehen:

  • E-Mail-Postfächer und gespeicherte Nachrichten: Ihre Postfächer liegen auf dem Mailserver Ihres bisherigen Hosters, und der Anbieter löscht sie mit dem alten Vertrag. Sie müssen die Adressen beim neuen Anbieter neu anlegen und den Inhalt vorab sichern – wie Sie vorgehen, zeigt mein Beitrag E-Mail-Postfächer beim Anbieterwechsel ohne Datenverlust übertragen.
  • DNS-Einträge und Absender-Authentifizierung: Das Domain Name System (DNS) regelt über den A-Record, auf welchen Webserver Ihre Domain zeigt, und über den Mail Exchange Record (MX-Record), wohin E-Mails zugestellt werden. Zusätzlich müssen Sie die DNS-Einträge für Sender Policy Framework (SPF), DomainKeys Identified Mail (DKIM) und Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC) an den neuen Server anpassen. Der Hersteller ServMask empfiehlt, die Gültigkeitsdauer (TTL) der DNS-Einträge mindestens 48 Stunden vor dem Wechsel auf 300 Sekunden zu senken. Warum die weltweite Aktualisierung dennoch Zeit braucht, erkläre ich unter Dauer der DNS-Propagation nach der Nameserver-Umschaltung.
  • Domain-Transfer und Übergangszeit: Zieht auch die Domain um, benötigen Sie den AuthInfo-Code Ihres bisherigen Providers. Für das alte Hosting rät die englische Plugin-FAQ zwar nur zu sieben bis vierzehn Tagen Puffer, doch ich halte diese Spanne für zu knapp: Nach einem Umzug sollte der alte Vertrag noch zwei bis vier Wochen weiterlaufen. Wird der alte Server zu früh gekündigt, gehen E-Mails verloren, die während der Umstellung noch dort ankommen, und die Backups dort sind nicht mehr verfügbar.

Bei einem reinen Serverwechsel brauchen Sie sich um Ihre Google-Platzierungen in der Regel keine Sorgen zu machen, solange Ihre Domain und die URL-Struktur gleich bleiben. Denn wenn sich die Adressen nicht ändern, muss Google keine neuen Pfade zuordnen, sondern die Seiten nur unter der neuen Server-IP abrufen. Nach dem Umzug meiner eigenen Website auf ein neues System im Herbst 2026 hatte Google praktisch alle Seiten in den ersten zwei Tagen neu abgerufen, und nach fünf Tagen waren die Werte in der Search Console eher besser als schlechter.

Wann ist der manuelle Umzug per SFTP und Datenbank schneller?

Sobald Ihre Website mehrere hundert Megabyte umfasst, der Import im Browser am Serverlimit abbricht oder Sie eine Testumgebung vor der Umschaltung prüfen wollen, ist der manuelle Umzug über SFTP und einen direkten Datenbank-Import schneller und verlässlicher. Dabei übertragen Sie Dateien und Datenbank getrennt und umgehen die PHP-Upload-Sperren des Browsers komplett.

Wenn All-in-One WP Migration am Upload-Limit stoppt, liegt ein anderes Umzugs-Plugin wie Duplicator nahe, das auch die offizielle WordPress-Dokumentation zum Umzug aufführt. Auch ein solches Plugin arbeitet aber mit PHP-Skripten auf dem Server, und für die gelten dieselben Zeit- und Speichergrenzen des Hosters. Statt weitere Versuche im Browser zu starten, wechseln Sie deshalb besser direkt auf Server-Werkzeuge. Den vollständigen Ablauf finden Sie Schritt für Schritt in meinem Ratgeber zum Gesamtablauf des Hosterwechsels ohne Ausfallzeit.

Der manuelle Umzug trennt die Datenübertragung laut der offiziellen WordPress-Migrationsdokumentation (Stand 14. Oktober 2026) in überschaubare Einzelschritte: Nach einem Komplett-Backup übertragen Sie Ihre Dateien verschlüsselt per Secure File Transfer Protocol (SFTP) – der sicheren Variante des File Transfer Protocol (FTP) – direkt auf den neuen Webspace. Anschließend exportieren und importieren Sie die Datenbank getrennt davon über die Verwaltungsoberfläche phpMyAdmin und tragen die neuen Zugangsdaten (DB_NAME, DB_USER, DB_PASSWORD und DB_HOST) in die wp-config.php ein.

Mit einem SSH-Zugang und WP-CLI auf dem Hosting-Paket umgehen Sie selbst die Upload-Grenzen von phpMyAdmin ohne Zusatzkosten. Während die Plugin-eigenen Kommandozeilen-Befehle von All-in-One WP Migration in der kostenlosen Version gesperrt sind, importiert der native Befehl wp db import laut der offiziellen WP-CLI-Referenz (Stand 2026) jede SQL-Datei direkt über die in der wp-config.php hinterlegten Zugangsdaten. Ändert sich beim Umzug zusätzlich Ihre Domain, warnt die WordPress-Dokumentation davor, URLs per einfachem Suchen-und-Ersetzen in der SQL-Datei zu tauschen, weil dadurch serialisierte Daten kaputtgehen. Nutzen Sie dafür stattdessen das Plugin Better Search Replace oder auf der Kommandozeile den Befehl wp search-replace.

Frachter auf Reede, kleine Leichter bringen die Ladung in den flachen Hafen – WordPress manuell umziehen
Was als Ganzes nicht durchpasst, kommt in Teilen an: Beim manuellen Umzug wandern Dateien per SFTP und die Datenbank getrennt zum neuen Server.

Migrations-Plugin oder manueller Umzug: Grenzen, Zeitaufwand und Risiken im Vergleich

Prüfkriterium All-in-One WP Migration (kostenlose Version) Manueller Umzug per SFTP und Datenbank (phpMyAdmin / WP-CLI)
Maximale Website-Größe beim Import Begrenzt durch upload_max_filesize und post_max_size des Zielhosters im Browser Keine Browser-Grenze bei Dateiübertragung per SFTP und Datenbank-Import per wp db import
Anfälligkeit für PHP-Timeouts Hoch bei großen Archiven, da Entpacken und Datenbank-Import über PHP-Skripte (max_execution_time, memory_limit) laufen Gering, weil Dateien einzeln per SFTP fließen und die Datenbank separat eingespielt wird
Umgang mit serialisierten Daten Automatische Anpassung von URLs und Pfaden während des Imports (laut Hersteller ServMask) Sicher über wp search-replace (WP-CLI) oder das Plugin Better Search Replace nach dem Import
Steuerung per Kommandozeile (WP-CLI) In der kostenlosen Version gesperrt (gibt ohne Bezahl-Erweiterung nur einen Hinweis aus) Frei nutzbar auf jedem Server mit SSH-Zugang und installiertem WP-CLI
WordPress-Multisite-Unterstützung Nein, kostenlose Version unterstützt laut Hersteller nur Einzel-Installationen Ja, vollständige Übernahme aller Tabellen und Verzeichnisse möglich
E-Mail-Postfächer, DNS und Domain Nicht enthalten – das .wpress-Archiv umfasst nur WordPress-Dateien und Datenbank Wird als Teil des regulären Umzugsplans separat über IMAP, DNS-Zone und AuthInfo durchgeführt

Selbst umziehen oder umziehen lassen?

Einen Umzug mit All-in-One WP Migration erledigen Sie selbst, wenn Ihre Website das Upload-Limit des neuen Hosters unterschreitet, keine E-Mail-Postfächer am Hosting hängen und Sie ein unabhängiges Backup besitzen. Sobald große Datenmengen, Postfächer, DNS-Einträge für SPF und DKIM zusammenkommen oder der Wechsel für Besucher möglichst ohne Unterbrechung ablaufen soll, übernehme ich den Umzug zum Festpreis.

Für eine kleine Website ohne angeschlossene E-Mail-Postfächer ist das kostenlose Plugin ein praktisches Werkzeug, sofern die .wpress-Datei kleiner ist als das Upload-Limit Ihres neuen Hosters. Legen Sie vor dem Start trotzdem ein unabhängiges Backup an, richten Sie auf dem neuen Server zuerst eine Testinstallation unter einer vorläufigen Adresse ein und prüfen Sie dort alle Unterseiten sowie das Kontaktformular. Erst wenn auf dem Zielserver alles fehlerfrei funktioniert, stellen Sie die DNS-Einträge Ihrer Domain um und lassen den alten Vertrag noch zwei bis vier Wochen parallel weiterlaufen.

Wenn Sie dagegen an Upload-Sperren und Timeouts stoßen, Ihnen der Zugang zu SFTP und Datenbank fehlt oder Ihre geschäftlichen E-Mail-Postfächer samt Inhalt und Domain komplett mit umziehen müssen, nehme ich Ihnen die gesamte Arbeit ab. Auf meiner Seite Website umziehen lassen erfahren Sie genau, wie der Wechsel abläuft.

Nach einer kostenlosen Bestandsaufnahme übertrage ich Dateien und Datenbank, richte das SSL-Zertifikat sowie die DNS-Einträge ein und teste Ihre Website beim neuen Hoster vor der Umschaltung. Meine Festpreise für den Website-Umzug (Stand Oktober 2026) betragen 390 € für eine WordPress- oder einfache Website (inklusive 7 Tagen Nachbetreuung), 690 € für Website und E-Mail mit Domain-Umzug per AuthInfo, bis zu zehn E-Mail-Postfächern samt Inhalt, Einrichtung von SPF und DKIM sowie 14 Tagen Nachbetreuung, und ab 1.190 € für Online-Shops, mehrere Domains oder mehr als zehn Postfächer – jeweils netto zzgl. 19 % USt.

Häufige Fragen zu All-in-One WP Migration

Wie groß darf eine Website bei All-in-One WP Migration in der kostenlosen Version sein?

Beim Export gibt es laut Hersteller ServMask in der kostenlosen Version keine Größenbegrenzung. Die Grenze entsteht erst beim kostenlosen Import im Browser, weil dort das Upload-Limit Ihres Zielhosters greift. In der Standardkonfiguration von PHP liegt upload_max_filesize bei 2 Megabyte und post_max_size bei 8 Megabyte, wobei Hosting-Anbieter eigene Obergrenzen im Kundenmenü festlegen. Ist die exportierte .wpress-Datei größer als dieses Serverlimit, lehnt der Zielserver das Hochladen ab.

Warum bleibt der Import bei All-in-One WP Migration bei 100 Prozent stehen?

Wenn der Fortschrittsbalken beim Import einfriert, stößt das PHP-Skript beim Entpacken oder beim Einspielen der Datenbank an die Laufzeit- oder Speichergrenze des Zielservers. Laut PHP-Handbuch beendet max_execution_time ein Skript standardmäßig nach 30 Sekunden, während memory_limit den Arbeitsspeicher auf 128 Megabyte begrenzt. Der Hersteller ServMask empfiehlt, beide Werte im Hosting-Menü zu erhöhen und das Fehlerprotokoll unter wp-content/debug.log auf die genaue Ursache zu prüfen.

Wie erhöhe ich das Upload-Limit für All-in-One WP Migration ohne Serverfehler?

Passen Sie die Werte für upload_max_filesize und post_max_size direkt im Kundenmenü Ihres Hosters oder über eine vom Anbieter unterstützte .user.ini-Datei an. Laut PHP-Handbuch muss post_max_size dabei immer größer sein als upload_max_filesize. Verzichten Sie darauf, php_value-Zeilen in die Datei .htaccess einzutragen: Diese Direktiven setzen das Apache-Modul mod_php voraus und lösen auf Servern mit PHP-FPM sofort einen 500 Internal Server Error aus.

Kann ich eine .wpress-Datei auch per WP-CLI oder ohne das Plugin entpacken?

Die eigenen Kommandozeilen-Befehle des Plugins sind laut Herstellerangabe auf WordPress.org in der kostenlosen Version gesperrt und geben ohne kostenpflichtige Erweiterung lediglich einen Hinweis aus. Um einzelne Dateien aus einem vorhandenen .wpress-Archiv ohne Import am eigenen Rechner zu lesen, verweist der Hersteller ServMask in seiner Dokumentation auf das eigene Werkzeug Traktor. Für einen kostenlosen Datenbank-Umzug über die Kommandozeile nutzen Sie stattdessen den nativen Befehl wp db import.

Zieht All-in-One WP Migration auch E-Mail-Postfächer und meine Domain mit um?

Nein, das Plugin arbeitet ausschließlich innerhalb Ihrer WordPress-Installation und sichert nur die Datenbank sowie die Dateien aus Medien, Themes und Plugins. E-Mail-Postfächer, die DNS-Zone mit Einträgen für SPF, DKIM und DMARC sowie der Domain-Transfer per AuthInfo-Code liegen auf der Ebene Ihres Hosting-Vertrags. Diese Bestandteile müssen Sie separat übertragen und den alten Hosting-Vertrag nach der Umschaltung noch zwei bis vier Wochen als Sicherheitsnetz weiterlaufen lassen.

Schadet ein Serverumzug mit All-in-One WP Migration meinen Google-Rankings?

Wenn Sie mit Ihrer Website zu einem neuen Hoster wechseln und sowohl die Domain als auch die URL-Struktur unverändert bleiben, sind durch den Serverwechsel allein in der Regel keine Ranking-Verluste zu erwarten, weil Google die Seiten nur neu abrufen muss. Nach dem Umzug meiner eigenen Website auf ein neues System im Herbst 2026 hatte Google praktisch alle Seiten in den ersten zwei Tagen neu abgerufen.

Über den Autor

Sascha Fix ist PHP-Entwickler und SEO-Spezialist aus Witzeeze in Schleswig-Holstein und betreut kleine und mittlere Unternehmen. Für Webentwicklung begeistert er sich seit 1999, hauptberuflich arbeitet er als Entwickler, nebenberuflich selbstständig. Mehr über mich.

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Sascha Fix, Webentwickler aus Witzeeze in Schleswig-Holstein

Festpreis

Website umziehen lassen?

Ich ziehe Ihre Website samt Datenbank und SSL-Zertifikat um und teste alles, bevor ich umschalte.

Festpreis: 390 € zzgl. 19 % USt.

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