Kostenlose SEO-Checks: Was die Werkzeuge finden – und was nicht
Ein kostenloser SEO-Check ruft Ihre Seite von außen ab und liefert in wenigen Sekunden eine Liste mit grünen Haken, gelben Hinweisen und roten Warnungen. Für einen ersten Blick auf Seitentitel, Bildattribute oder Weiterleitungen ist das praktisch.
Doch ein einzelner Abruf ohne Zugang zu Ihrer Google Search Console sieht weder alle Unterseiten noch Ihre echten Suchanfragen – und manche Punkte-Abzüge widersprechen sogar direkt dem offiziellen Google-SEO-Startleitfaden.
Was prüft ein kostenloser SEO-Check eigentlich?
Ein kostenloser SEO-Check ruft eine einzelne Adresse Ihrer Website von außen ab und untersucht den ausgelieferten HTML-Code ohne Anmeldung am System. Dabei prüft das Werkzeug in Sekunden formale Signale wie Erreichbarkeit, Seitentitel, Überschriften, Bildattribute und die simulierte Ladezeit, hat aber keinen Zugriff auf interne Google-Daten oder auf Ihre übrigen Unterseiten.

Wenn Sie Ihre Startseite in einen kostenlosen Online-Tester eingeben, verhält sich das Programm technisch wie ein Besucher ohne Passwort. Es fragt Ihren Webserver an, liest die öffentliche Antwort aus und kontrolliert sofort den HTTP-Statuscode, die HTTPS-Verschlüsselung, die Datei robots.txt sowie den HTML-Quelltext genau dieser einen URL. Freie Sicherheits-Checks arbeiten nach demselben Prinzip – wo deren Grenzen liegen, erkläre ich unter kostenlose Malware-Scanner für Websites.
Ein Blick auf die Arbeitsweise der Suchmaschine zeigt, wie weit dieser Abruf für Ihre Suchmaschinenoptimierung trägt. Laut Googles Dokumentation zur Funktionsweise der Google-Suche arbeitet Google in drei Phasen: Beim Crawling erfasst der Bot zuerst Texte, Bilder und Videos gefundener Seiten, bei der Indexierung analysiert Google danach die Inhalte für den Suchindex, und zum Schluss spielt das System passende Suchergebnisse aus. Google betont dabei ausdrücklich: Die Aufnahme einer abgerufenen Seite in den Index ist nicht garantiert.
Ein Schnelltest von außen berührt deshalb nur den ersten Schritt dieser Kette. Er prüft zwar, ob Ihre Adresse erreichbar ist, ob die Seite einen Canonical-Tag trägt oder ob die robots.txt wichtige CSS- und JavaScript-Dateien sperrt. Blockiert diese Datei solche Ressourcen, kann Google die Seite laut dem offiziellen Google-SEO-Startleitfaden nicht wie ein echter Nutzer sehen und ignoriert sie dann unter Umständen. Ob Google Ihre Seite am Ende tatsächlich in den Index aufnimmt, erkennt ein externer Einzelabruf jedoch nicht.
Im Leitfaden zur Auswahl eines SEO-Experten zieht Google zudem eine klare Grenze: Google unterstützt SEO-Tools von Drittanbietern nicht, und diese Werkzeuge haben keinen Zugriff auf interne Ranking-Daten. Kein Automat erkennt, ob Ihr Text die Frage eines Besuchers inhaltlich klärt. Deshalb beantwortet auf meinen Seiten jeder Text seine Kernfrage gleich im ersten Absatz, damit Besucher, Google und KI-Systeme die Antwort sofort erfassen. Welche Prüfpunkte über einen solchen Schnelltest hinausgehen, zeige ich unter technisches SEO-Audit.
Welche typischen Mängel decken die Gratis-Tools zuverlässig auf?
Kostenlose Prüfwerkzeuge decken zuverlässig formale und technische Mängel auf, die sich direkt im Seitenquelltext oder in der Serverantwort ablesen lassen. Dazu gehören fehlende oder doppelte Seitentitel, leere Meta-Descriptions, Bilder ohne beschreibenden Alt-Text, fehlerhafte Weiterleitungen, unverschlüsselte Verbindungen sowie Bremsen bei den drei Messwerten der Core Web Vitals für Ladezeit, Reaktion und Layoutstabilität.
Gratis-Werkzeuge helfen im Alltag bei dieser formalen Erstkontrolle, weil sie Flüchtigkeitsfehler nach einem Umbau sofort sichtbar machen. Sobald Sie eine neue Leistungsseite veröffentlichen, müssen Sie den Quelltext nicht von Hand durchsuchen, sondern erkennen formale Lücken auf einen Blick. Vier dieser Basispunkte decken sich direkt mit dem Google-SEO-Startleitfaden:
- Seitentitel (
<title>): Jeder Title-Tag soll für die Seite einzigartig, klar und prägnant sein sowie den Inhalt samt Firma oder Ort beschreiben, weil Google daraus den Titellink bildet. - Seitenbeschreibung (
<meta name="description">): Aus der Meta-Description erzeugt Google das Snippet in den Suchergebnissen – der Startleitfaden empfiehlt dafür ein bis zwei prägnante Sätze, und praktische Beispiele zeige ich unter Meta-Tags optimieren. - Bildbeschreibungen (
alt-Attribut): Ein beschreibender Alt-Text erklärt das Bild für Screenreader und Suchmaschine, sodass Tester jedes Bild ohne Attribut melden. - Statuscodes und HTTPS: Falls ein Link ins Leere läuft (Statuscode 404), Weiterleitungen über Umwege springen oder HTTPS fehlt, fällt das beim Abruf sofort auf.
Dienste wie Google PageSpeed Insights prüfen zusätzlich die Ladezeit über die Core Web Vitals. In der zugehörigen Dokumentation nennt Google dafür drei Schwellenwerte: Der Largest Contentful Paint (LCP) für das größte sichtbare Element soll innerhalb von 2,5 Sekunden liegen, der Interaction to Next Paint (INP) für die Eingabereaktion bei höchstens 200 Millisekunden und der Cumulative Layout Shift (CLS) für die Layoutstabilität bei höchstens 0,1. Für die Bewertung „Gut“ muss Ihre Seite diese Werte beim 75. Perzentil aller Aufrufe mobil und am Desktop erreichen. Wie Sie Bremsen gezielt lösen, zeige ich unter Core Web Vitals verstehen und verbessern und SEO-Fehler vermeiden.
✓ 5 typische Prüfmeldungen, die Sie direkt kontrollieren können
- Fehlender
<title>-Tag: Prüfen Sie, ob Start- und Leistungsseiten jeweils einen eigenen Titel mit Leistung und Ort tragen. - Leere Meta-Description: Hinterlegen Sie je Seite ein bis zwei Sätze, damit Suchende sofort sehen, was sie erwartet.
- Bilder ohne
alt-Attribut: Ergänzen Sie bei wichtigen Fotos aus Betrieb oder Projekten einen kurzen, beschreibenden Alternativtext. - Kaputte Links (HTTP 404): Korrigieren Sie defekte Verweise direkt auf das Endziel, statt über Weiterleitungsketten zu gehen.
- Große Kopfbilder beim LCP: Verkleinern Sie große Fotos im Kopfbereich, damit das Hauptelement unter 2,5 Sekunden lädt.
Wo liegen die blinden Flecken automatisierter SEO-Prüfungen?
Ein automatisierter Einzel-Check von außen sieht weder den tatsächlichen Indexierungsstatus Ihrer gesamten Website noch die echten Suchanfragen, über die Kunden zu Ihnen finden. Weil dem Werkzeug der bestätigte Inhaber-Zugang zur Google Search Console sowie das Wissen über Ihren Betrieb fehlen, bleiben außerdem lokale Sichtbarkeit, Wettbewerbsdruck und die inhaltliche Überzeugungskraft Ihrer Leistungsseiten ungeprüft.

Der erste blinde Fleck betrifft den Prüfumfang, denn ein Online-Tester untersucht nur die eine eingegebene URL und nicht Ihre gesamte Domain. Welche Unterseiten Google tatsächlich aufnimmt oder ausschließt, sehen erst bestätigte Eigentümer in der Google Search Console – die Einrichtung erkläre ich Schritt für Schritt im Ratgeber zur Google Search Console. Laut Google-Hilfe zum URL-Prüftool kann selbst der dortige Live-Test weder die von Google gewählte kanonische URL bestimmen noch alle Indexierungsbedingungen testen; ein externer Check ohne Eigentumsnachweis sieht entsprechend noch weniger.
Externen Werkzeugen fehlt vor allem der Bericht zur Seitenindexierung, der alle Google bekannten URLs Ihrer Property auswertet. Genau dort nennt Google den Grund, falls wichtige Leistungsseiten im Index fehlen. Steht eine Adresse unter „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“, hat Google sie zwar gelesen, nimmt sie aber vorerst nicht auf – laut Google müssen Sie die Seite dann nicht erneut einreichen. Unter „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“ kannte Google die URL dagegen schon, konnte sie aber wegen Serverlast noch nicht abrufen.
Der zweite blinde Fleck betrifft Ihre realen Suchbegriffe, weil kein externes Programm weiß, wonach Besucher vor dem Klick gesucht haben. Diese Daten liefert erst der Leistungsbericht für die Google-Suche für die letzten drei Monate anhand von vier Messwerten: Klicks, Impressionen, Klickrate (CTR) aus Klicks geteilt durch Impressionen sowie durchschnittliche Position. Ohne diese Zahlen bleibt offen, ob Ihre Website zu Ihren Leistungen überhaupt in den Suchergebnissen auftaucht.
Der dritte blinde Fleck liegt im geschäftlichen Zusammenhang, weil ein Prüfprogramm weder Ihre Kunden noch Ihren regionalen Markt kennt. Laut Googles Auswahl-Leitfaden bezieht ein gründliches Audit neben Suchdaten immer Ihre Ziele, Ihre Wettbewerber und die Customer Journey ein. Deshalb entsteht gute Optimierung partnerschaftlich: Sie bringen das Wissen über Betrieb und Kunden ein, während ich die Umsetzung übernehme. Das zeigt sich besonders bei lokalen Suchen, bei denen laut Google Relevanz, Entfernung und Bekanntheit entscheiden. Auf die Entfernung haben Sie zwar keinen Einfluss, auf Ihre Leistungsseiten und Ihr Google-Unternehmensprofil dagegen schon – und ob zuerst die Kartenansicht oder der Fachtext zieht, hängt an Suchanfrage und Betriebstyp.
Warum führt die Jagd nach 100 Punkten in die falsche Richtung?
Die Jagd nach 100 von 100 Punkten lenkt Zeit und Budget auf kosmetische Korrekturen, die für sich genommen noch keine zusätzliche Kundenanfrage bringen. Bei Leistungstests flacht die Bewertungskurve oberhalb von 96 Punkten stark ab, während starre Punkte-Abzüge für Textlänge, Überschriften-Anzahl oder Keyword-Wiederholungen den offiziellen Aussagen im Google-SEO-Startleitfaden direkt widersprechen.
Sobald ein Tester einen Zahlenkreis zwischen 0 und 100 zeigt, wirkt nur die volle Punktzahl wie ein sauberes Ergebnis. Für Google Lighthouse legt Google in der offiziellen Dokumentation zum Lighthouse Performance Scoring offen, wie dieser Wert entsteht: In die Gesamtnote fließen ausschließlich die gemessenen Zeit- und Stabilitätsmetriken ein, nicht aber die Hinweise unter „Opportunities“ oder „Diagnostics“. Um aus den gemessenen Sekunden eine Punktzahl zu bilden, legt Lighthouse eine logarithmische Normalverteilung auf Basis realer HTTP-Archive-Daten zugrunde.
Bereits 90 bis 100 Punkte stuft Google deshalb als „Gut“ (grün) ein und betont, dass 100 Punkte extrem schwer zu erreichen sind und nicht erwartet werden. Der Grund liegt im Verlauf der Kurve: Zwischen 50 und 92 Punkten steigt sie nahezu linear, flacht ab 96 Punkten jedoch stark ab, sodass der Ertrag jeder weiteren Arbeitsstunde sinkt. Für den letzten Schritt von 99 auf 100 Punkte braucht es rechnerisch fast dieselbe Verbesserung wie für den Sprung von 90 auf 94 Punkte.
„Ob eine Änderung etwas gebracht hat, lese ich an den Sekunden ab, nicht an der Punktzahl. Liegen die Werte weit über dem Ziel, bewegt selbst eine halbierte Ladezeit die Punkte kaum.“
— Sascha Fix
Starre Text-Punkte führen ebenso in die Irre, wenn kostenlose SEO-Checks vor angeblich zu kurzen Texten oder fehlender Keyword-Dichte warnen. Google widerspricht diesen drei Annahmen im Google-SEO-Startleitfaden direkt:
- Keine Mindestwortzahl: Die Textlänge allein spielt für das Ranking keine Rolle, denn es gibt weder eine minimale noch eine maximale Wortanzahl.
- Keine Überschriften-Formel: Geordnete Überschriften helfen zwar Screenreadern, doch für die Google-Suche ist eine abweichende Reihenfolge kein Problem; eine ideale Überschriften-Anzahl existiert nicht.
- Keine Keyword-Wiederholungen: Ständiges Wiederholen ermüdet Leser, während Keywords in Domain oder URL-Pfad allein kaum Auswirkungen auf das Ranking haben.
Schnelltests haken auch Strukturierte Daten rein formal ab. In den Richtlinien für strukturierte Daten stellt Google klar, dass solche Auszeichnungen zwar Rich-Suchergebnisse ermöglichen, deren Anzeige aber nicht garantieren. Zudem lassen sich die Qualitätsrichtlinien für den ausgezeichneten Inhalt nicht einfach automatisiert testen. Deshalb folgen strukturierte Daten bei mir immer dem sichtbaren Text: Ausgezeichnet wird nur, was sichtbar auf der Seite steht, und nichts darüber hinaus. Warum echte Wirkung Zeit braucht, zeige ich unter Wie lange dauert SEO?.
Wie unterscheiden sich Gratis-Check, Google Search Console und manuelle Analyse?
Die drei Prüfwege unterscheiden sich durch ihre Datenquelle und ihren Blickwinkel: Ein kostenloser Online-Check prüft eine einzelne Adresse von außen, die Google Search Console zeigt bestätigten Inhabern echte Such- und Indexierungsdaten der gesamten Domain, und eine manuelle SEO-Analyse verbindet diese Messwerte mit Ihrem Geschäftsmodell, Ihrem Google-Unternehmensprofil und Ihrem regionalen Wettbewerb.
Keiner dieser drei Wege ersetzt die anderen komplett, sondern jedes Werkzeug hat seinen eigenen Platz. Kostenlose SEO-Checks zeigen in Sekunden, was technisch auffällt, und taugen gut für einen ersten Eindruck – meine Analyse ordnet die Befunde anschließend für Ihren Betrieb ein, wie ich unter SEO-Analyse im Vergleich zum Schnelltest gegenüberstelle. Während ein Gratis-Check nur die abgefragte URL sieht, verbindet meine Auswertung vier zusätzliche Ebenen: die Gewichtung nach Wirkung auf Ihre Anfragen, Ihre Search-Console-Daten, die lokale Sichtbarkeit samt Unternehmensprofil sowie eine klare Reihenfolge der Maßnahmen.
Vergleich: Kostenloser Einzel-Check, Google Search Console und manuelle SEO-Analyse
| Prüfkriterium | Kostenloser Einzel-URL-Check | Google Search Console (Inhaber) | Manuelle SEO-Analyse (Sascha Fix) |
|---|---|---|---|
| Datenquelle | Öffentlicher Abruf ohne Login; Lighthouse-Labordaten und teils 28-Tage-Felddaten (CrUX) | Interne Google-Daten Ihrer Property nach Eigentumsnachweis | Technik-Prüfung, Ihre Search-Console-Daten, Inhalte und Ihr Google-Unternehmensprofil |
| Prüfumfang | Genau die eine eingegebene Seitenadresse (Einzel-URL) | Alle bekannten URLs der Domain (Beispiel-Listen bis 1.000 URLs) | Gesamte Struktur (Kompakt bis 30 Seiten, Ausführlich bis 150 Seiten) samt interner Links |
| Suchanfragen & Klicks | Nicht sichtbar; keine Einsicht in reale Suchbegriffe | Letzte 3 Monate (Standard): Klicks, Impressionen, CTR und durchschnittliche Position | Auswertung Ihrer Suchanfragen samt Themenlücken (Ausführlich inkl. bis zu 30 Keywords) |
| Lokaler Bezug & Wettbewerb | Keine Prüfung von Unternehmensprofil oder regionalen Mitbewerbern | Nur Daten der eigenen Website ohne Wettbewerbsvergleich | Zusammenspiel mit Unternehmensprofil (Ausführlich inkl. 2 Wettbewerbern und Backlinks) |
| Fehlergewichtung | Sortiert nach Programmregeln; warnt teils vor Wortanzahl | Meldet echte Indexierungs- und Crawling-Hindernisse | Priorisierte Maßnahmenliste nach Wirkung auf Anfragen und Aufwand |
| Kosten & Dauer | Kostenlos, Ergebnis in wenigen Sekunden | Kostenlos, laufend (Validierung laut Google in der Regel ca. 2 Wochen) | Festpreis (Stand Oktober 2026): Kompakt 390 € oder Ausführlich 690 € netto zzgl. 19 % USt., in der Regel 3 bis 5 Werktage |
Welche Befunde beheben Sie selbst und wann passt eine manuelle Analyse?
Klar abgegrenzte Einzelfehler wie einen fehlenden Seitentitel, eine leere Meta-Description oder vergessene Alt-Texte korrigieren Sie im eigenen Redaktionssystem schnell selbst. Eine manuelle SEO-Analyse zum Festpreis ist dagegen sinnvoll, wenn trotz grüner Prüfpunkte keine Anfragen über Google entstehen, mehrere Unterseiten nicht indexiert werden oder Sie vor Investitionen eine verlässliche Reihenfolge brauchen.

Vor jeder Maßnahme steht eine ehrliche Vorfrage: Wenn Ihre Auftragsbücher dauerhaft voll sind, Sie keine Fachkräfte suchen und kein zweites Standbein planen, sparen Sie sich das Budget. Auch bei rein überregionalen B2B-Großprojekten über persönliche Netzwerke ist lokale Suchmaschinenoptimierung selten der richtige Hebel. Falls Sie dagegen über Google wachsen wollen, können Sie als kleines lokales Unternehmen laut Googles Auswahl-Leitfaden die meiste Grundarbeit wahrscheinlich selbst erledigen – gleichen Sie Tool-Warnungen vor größeren Änderungen aber immer erst mit der Google-Dokumentation ab.
Nach eigenen Korrekturen brauchen Sie etwas Geduld: Laut Google-SEO-Startleitfaden wirken manche Änderungen schon nach wenigen Stunden, andere brauchen jedoch mehrere Monate. Google rät deshalb, generell einige Wochen abzuwarten. Fehlt Ihnen im Alltag die Zeit für die Auswertung, nennt Google für ein seriöses Audit zwei klare Regeln: Gewähren Sie dem Prüfer nur Lesezugriff auf Ihre Search Console (keinen Schreibzugriff), und erwarten Sie realistische Vorschläge samt Aufwandseinschätzung statt unhaltbarer Versprechen.
„Einen Platz 1 garantiere ich Ihnen nicht: Eine bestimmte Platzierung kann niemand garantieren, das schreibt Google selbst in seinem Leitfaden zur Auswahl eines SEO.“
— Sascha Fix
Je nach Befund aus Ihrem Check wählen Sie zwischen gezielter Reparatur, einmaliger Analyse und laufender Betreuung. Damit Sie vorab verlässlich planen können, arbeite ich mit festen Preisen (Stand Oktober 2026, jeweils netto zzgl. 19 % USt.):
- Einzelnen Fehler reparieren: Falls Ihr Check einen klaren Defekt wie eine falsche Weiterleitung oder ein kaputtes Kontaktformular zeigt, hilft meine Website-Reparatur zum Festpreis – für 99 € bei allgemeiner Fehleranalyse und Reparatur oder zwischen 69 € und 99 € für einen einzelnen Fehler (Einschätzung vorab kostenlos).
- Manuelle SEO-Analyse: Unter SEO-Analyse zum Festpreis kostet das Paket Kompakt 390 € (bis 30 Seiten) und Ausführlich 690 € (bis 150 Seiten, zusätzlich mit bis zu 30 Keywords, Vergleich mit zwei Wettbewerbern, Backlink-Überblick und 45- statt 30-Minuten-Gespräch). Beide Pakete liefern in der Regel in drei bis fünf Werktagen eine Maßnahmenliste nach Wirkung und Aufwand, einen Video-Durchgang (20 bis 30 Minuten) sowie eine Kurzfassung auf einer Seite.
- Anrechnung auf laufende Betreuung: Wenn Sie sich innerhalb von 30 Tagen nach der Analyse für meine laufende Betreuung unter Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing entscheiden (ab 799 € im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit), rechne ich den Analysepreis voll auf den ersten Monat an. Weitere Preisdetails und Abrechnungsmodelle erkläre ich unter Was kostet Local SEO?.
Häufige Fragen zu kostenlosen SEO-Checks
Was prüft ein kostenloser SEO-Check bei meiner Website?
Ein kostenloser SEO-Check ruft eine einzelne Adresse Ihrer Website von außen ab, genau wie ein normaler Browser ohne Login. Dabei kontrolliert das Werkzeug den ausgelieferten HTML-Quelltext, den HTTP-Statuscode, die HTTPS-Verschlüsselung, die Datei robots.txt sowie formale Angaben wie Seitentitel, Meta-Description, Überschriften und Bildattribute. Zusätzlich messen Dienste wie Google PageSpeed Insights die Ladezeit in einer simulierten Laborumgebung. Auf interne Daten aus Ihrer Google Search Console oder auf das reale Verhalten Ihrer Besucher hat ein solcher Test keinen Zugriff.
Warum zeigt mir jedes kostenlose SEO-Tool ein anderes Ergebnis?
Jeder Anbieter gewichtet seine Prüfpunkte nach eigenen Regeln und nutzt unterschiedliche Schwellenwerte für Warnungen. Im Leitfaden zur Auswahl eines SEO-Experten stellt Google klar, dass Google SEO-Tools von Drittanbietern nicht unterstützt und diese Werkzeuge keinen Einblick in interne Ranking-Daten haben. Bei Leistungstests mit Google Lighthouse schwankt das Ergebnis zudem zwischen einzelnen Abrufen, weil der Test eine simulierte Laborumgebung nutzt und Netzwerk, Serverlast oder geladene Drittanbieter-Skripte bei jedem Durchlauf leicht variieren.
Braucht meine Website in PageSpeed Insights oder Lighthouse wirklich 100 Punkte?
Nein, eine Punktzahl von 100 ist für den geschäftlichen Erfolg Ihrer Website nicht erforderlich. Laut der offiziellen Dokumentation zu Google Lighthouse gilt bereits ein Gesamtwert zwischen 90 und 100 Punkten als gut und wird grün dargestellt. Da die Berechnung auf einer logarithmischen Normalverteilung beruht, flacht die Kurve ab 96 Punkten stark ab: Der Sprung von 99 auf 100 Punkte erfordert fast dieselbe technische Verbesserung wie der Anstieg von 90 auf 94 Punkte.
Reicht ein kostenloser SEO-Check aus oder brauche ich die Google Search Console?
Beide Werkzeuge erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich. Ein kostenloser SEO-Check liefert ohne Anmeldung in wenigen Sekunden einen ersten Eindruck zu formalen Mängeln auf einer einzelnen Unterseite. Die ebenfalls kostenlose Google Search Console setzt dagegen einen Eigentumsnachweis für Ihre Domain voraus. Erst dort sehen Sie über die gesamte Website hinweg, welche Seiten Google tatsächlich indexiert hat, welche Adressen ausgeschlossen wurden und über welche echten Suchbegriffe Nutzer Ihre Seiten in den letzten drei Monaten angeklickt haben.
Muss ich alle Warnungen zur Wortanzahl und Überschriften-Reihenfolge beheben?
Nein, solche pauschalen Meldungen sollten Sie vor einem Umbau immer mit der offiziellen Google-Dokumentation abgleichen. Im Google-SEO-Startleitfaden stellt Google ausdrücklich klar, dass die Textlänge allein für das Ranking keine Rolle spielt und es weder eine minimale noch eine maximale Wortanzahl gibt. Ebenso gibt es keine ideale Anzahl von Überschriften auf einer Seite: Eine geordnete Reihenfolge hilft zwar Menschen mit Screenreadern bei der Orientierung, für die Google-Suche selbst ist es jedoch kein Problem, wenn Überschriftenebenen abweichen.
Wann reicht ein Gratis-Tool aus und wann ist eine manuelle SEO-Analyse sinnvoll?
Wenn Sie nach einer Änderung rasch prüfen möchten, ob Seitentitel, Meta-Description, Weiterleitungen und Bild-Attribute technisch sauber hinterlegt sind, genügt ein kostenloser Einzel-Check. Wenn Sie dagegen herausfinden wollen, warum Wettbewerber vor Ihnen stehen und welche Maßnahmen Ihrem Betrieb tatsächlich qualifizierte Anfragen bringen, stößt die Automatik an ihre Grenzen. In meiner manuellen SEO-Analyse zum Festpreis ab 390 € netto zzgl. 19 % USt. (Stand Oktober 2026) werte ich Technik, Inhalte, Search-Console-Daten und Ihr Google-Unternehmensprofil gemeinsam aus.
Ihr SEO-Check zeigt Warnungen und Sie möchten wissen, was davon wirklich zählt?
Schicken Sie mir die Adresse Ihrer Website. In meiner manuellen SEO-Analyse zum Festpreis ordne ich Technik, Inhalte, Search-Console-Daten und Ihr Unternehmensprofil nach Wirkung und Aufwand für Ihren Betrieb ein.