Jede offene Stelle bekommt eine eigene Seite
Jobbörse, Social Media und Google-Jobsuche können Bewerber zu Ihrem Betrieb bringen. Ob sie sich melden, hängt auch an der Seite, auf der sie Ihre Stelle lesen.
Eine gute Stellenseite beantwortet die Fragen der Bewerber, funktioniert am Smartphone und hat ein Formular, dessen Zustellung Sie vorab mit einer Probebewerbung prüfen.
Wo suchen Fachkräfte und Azubis im Handwerk nach einer Stelle?
Wer im Handwerk eine Stelle sucht, findet Angebote in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA), im Lehrstellenradar der Handwerkskammern, auf Social Media, in der Google-Jobsuche, auch „Google for Jobs“ genannt, und auf den Websites der Betriebe. Welchen Weg ein Bewerber auch nimmt, am Ende sollte er auf einer eigenen Seite Ihrer Website landen, die Ihre offene Stelle beschreibt.

Die BA nennt die Websites der Unternehmen auf ihrer Seite für Bewerber um einen Ausbildungsplatz ausdrücklich neben den Jobportalen als Ort für Stellenanzeigen. Das zählt, denn wer im Handwerk Mitarbeiter finden will, wirbt mit vielen anderen Betrieben um dieselben Bewerber: Im Jahresdurchschnitt 2025 waren bei der BA 123.000 offene Stellen für Handwerksberufe gemeldet (Presseinformation der BA vom 14. September 2026). Auch Ausbildungsplätze bleiben frei: Über 16.000 Ausbildungsstellen im Handwerk sind unbesetzt geblieben, schreibt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in seiner Erklärung zum Berufsbildungsbericht 2026.
Social Media spielt bei der Suche nach Bewerbern eine andere Rolle als bei der Suche nach Kunden:
„Für direkte Aufträge ist Social Media aus meiner Sicht ein Nebenkanal, für die Suche nach Azubis und Fachkräften ein starker.“
— Sascha Fix
Warum Social Media für Aufträge nur nebenher läuft, zeigt der Ratgeber zu Local SEO für Handwerker: Wer einen Auftrag vergeben will, sucht aktiv bei Google.
Der Ratgeber Social Media für Handwerker klärt, ob sich für Sie ein eigener Social-Media-Auftritt lohnt. Auf der Seite zum Online-Marketing für Handwerker beschreibe ich, wie die Kanäle zusammenspielen. Und wo landet ein Bewerber, wenn er sich melden will?
Warum braucht ein Handwerksbetrieb eine eigene Karriereseite?
Eine Karriereseite ist der Bereich Ihrer Website, auf dem alle offenen Stellen und Ausbildungsplätze Ihres Betriebs mit einem Bewerbungsweg stehen. Anders als bei einer Anzeige auf einer fremden Plattform bestimmen Sie dort Inhalt, Fotos und Ablauf selbst. Jeder andere Kanal kann auf diese Seite verweisen, vom Beitrag auf Social Media bis zur Beschriftung am Firmenwagen.
Dieselbe Presseinformation zeigt, wie viel an jeder Bewerbung hängt: Eine offene Stelle für einen Handwerksberuf blieb laut BA im Schnitt 242 Tage unbesetzt, über alle Berufe hinweg waren es 167 Tage. Wer im Handwerk so lange braucht, um Mitarbeiter zu finden, kann es sich nicht leisten, dass ein Interessent die Stelle zwar sieht, aber auf dem Weg zur Bewerbung aufgibt.
Bei jeder Website beginnt meine Arbeit mit derselben Frage: Wer soll die Seite besuchen, und was soll er danach tun? Bei einer Karriereseite ist das eindeutig. Der Besucher ist ein möglicher Bewerber, und er soll sich melden. Diese gewünschte Handlung heißt im Webdesign Conversion, und an ihr messen Sie die Seite: an der Zahl der Bewerbungen, nicht an der Optik. Wenn eine Karriereseite den Betrieb schön vorstellt, aber keinen kurzen Weg zur Bewerbung bietet, erfüllt sie ihre Aufgabe deshalb nicht. Damit sich jemand meldet, muss er dort zuerst die Antworten auf seine Fragen finden.
Was gehört auf die Karriereseite eines Handwerksbetriebs?
Auf die Karriereseite eines Handwerksbetriebs gehört für jede offene Stelle eine eigene Seite. Sie nennt Tätigkeit, Anforderungen, Arbeitsort, Arbeitszeit und Vergütung, dazu einen Ansprechpartner mit Telefonnummer und den Weg zur Bewerbung. Ausbildungsplätze bekommen eigene Seiten, je Beruf eine, getrennt von den Stellen für Fachkräfte. Fotos aus dem eigenen Betrieb zeigen, wo der Bewerber arbeiten würde.
Die BA rät Bewerbern um einen Ausbildungsplatz, in einer Anzeige auf Aufgaben, Voraussetzungen, Bewerbungsfrist und Bewerbungsweg sowie die Vergütung zu achten. Google verlangt für seine Jobsuche außerdem eine vollständige Stellenbeschreibung samt Aufgaben, Qualifikationen und Arbeitszeit. Die Tabelle stellt deshalb neben jede Frage des Bewerbers die Angabe auf der Stellenseite und das passende Feld der strukturierten Daten, aus denen Google eine Stelle liest.
| Das will der Bewerber wissen | Das steht auf der Stellenseite | Feld der strukturierten Stellendaten (laut Google, Stand Oktober 2026) |
|---|---|---|
| Welcher Beruf, welche Aufgaben? | Berufsbezeichnung als Überschrift, ohne Ort, Gehalt oder Firmennamen; darunter die Tätigkeit | title (Pflicht), description (Pflicht) |
| Was muss ich mitbringen? | Ausbildung, Berufserfahrung, besondere Kenntnisse | description (Pflicht) |
| Wo arbeite ich? | Sitz des Betriebs und Gebiet der Baustellen | jobLocation mit Land in addressCountry (Pflicht) |
| Wann arbeite ich? | Vollzeit oder Teilzeit, Arbeitszeiten | employmentType (empfohlen), Arbeitszeit in description (Pflicht) |
| Was verdiene ich? | Lohn, Gehalt oder Ausbildungsvergütung, gern als Spanne | baseSalary, bei einer Spanne mit minValue und maxValue (empfohlen) |
| Bei wem arbeite ich? | Name des Betriebs, Fotos aus Werkstatt und von der Baustelle | hiringOrganization (Pflicht) |
| Ist die Stelle noch frei? | Datum der Ausschreibung, Bewerbungsfrist, falls es eine gibt | datePosted (Pflicht), validThrough (empfohlen, nur bei bekanntem Ablauf) |
| Wie bewerbe ich mich? | kurzes Formular und Telefonnummer eines Ansprechpartners, ohne Konto | directApply (empfohlen) |

Auf die Seite eines Ausbildungsplatzes gehören außerdem die Ausbildungsvergütung und Zusatzleistungen wie Urlaubstage oder Weiterbildung, die die BA als mögliche Inhalte einer Anzeige nennt. Die Fotos vom echten Betrieb, die der Ratgeber zum Google-Unternehmensprofil empfiehlt, passen auch auf die Karriereseite. Wenn Mitarbeiter darauf zu sehen sind, lesen Sie vorher den Abschnitt zu Bildrechten und Datenschutz im Social-Media-Ratgeber.
Wie einfach muss die Bewerbung über Ihre Website sein?
Die Bewerbung über Ihre Website sollte am Smartphone in wenigen Feldern gelingen, ohne Konto und ohne Pflicht zum Anschreiben. Google beschreibt den Maßstab als kurzen, einfachen Bewerbungsweg auf Ihrer Seite ohne unnötige Zwischenschritte; außerdem müssen die Stellendetails ohne Anmeldung sichtbar sein. Dazu gehören eine Telefonnummer als zweiter Weg und ein Formular, dessen Nachrichten nachweislich ankommen.
Funktioniert Ihre Seite am Smartphone?
Ein kurzes Formular hilft aber nur, wenn die Seite drumherum am Smartphone richtig dargestellt wird. Im dritten Quartal 2026 habe ich bundesweit die Startseiten von Firmen-Websites passiv geprüft, darunter 23.374 Messungen an Websites von Betrieben, die in OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, Lizenz ODbL) als Handwerk eingetragen sind. Bei 2.972 davon, knapp 13 Prozent, fehlte die Viewport-Angabe, mit der sich eine Seite auf die Breite eines Smartphone-Bildschirms einstellt. Geprüft habe ich allerdings nur die Startseite, gezählt sind Messungen und nicht Betriebe, und die Zahl ist eine Näherung. Außerdem ist eine vorhandene Angabe nur die Voraussetzung für eine bedienbare Seite.
Fehlt die Angabe, stellen manche Smartphones die Seite in einem Fenster dar, das breiter ist als der Bildschirm, und verkleinern sie dann; die MDN Web Docs nennen als Beispiel 980 Pixel auf 640 Pixel Bildschirmbreite. Besucher vergrößern und verschieben die Seite dann, um Einzelheiten zu sehen. Aus meiner Messung leite ich deshalb eine Reihenfolge ab: Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Website für das Smartphone eingerichtet ist, und kürzen Sie erst danach das Formular. Dafür sollte im Quelltext der Stellenseite die von MDN empfohlene Zeile <meta name="viewport" content="width=device-width" /> stehen; weitere Schritte zeigt der Beitrag Webseite mobil optimieren.

Kommen die Bewerbungen sicher an?
In derselben Prüfung aus dem dritten Quartal 2026 endete bei 4.127 der 23.374 Messungen an Handwerker-Websites, knapp 18 Prozent, der Aufruf der Startseite auf einer unverschlüsselten Adresse, also auf http statt HTTPS. Gemessen habe ich dabei nur diese Umleitung: Ein Teil der Websites kann unter https trotzdem erreichbar sein, und ob ein Formular auf einer Unterseite verschlüsselt sendet, zeigt die Zahl nicht.
HTTPS verschlüsselt laut den MDN Web Docs die gesamte Kommunikation zwischen Browser und Server. Bevor ein Formular Namen, Telefonnummer und Unterlagen abfragt, prüfen Sie deshalb die Umleitung: Geben Sie Ihre Adresse mit http:// ein und sehen Sie nach, ob der Browser bei https:// landet.
Testen Sie danach das Formular, bevor die Stelle online geht: Schicken Sie eine Probebewerbung ab und prüfen Sie, ob sie ankommt und ob der Absender eine Bestätigung erhält. Ein Formular kann nämlich den Versand bestätigen, obwohl die E-Mail nie ankommt; der Ratgeber Kontaktformular funktioniert nicht beschreibt Ursachen und Test. Wenn Sie die Ursache nicht selbst finden, repariere ich das Formular im Rahmen einer Website-Reparatur.
Wie kommt Ihre Stellenanzeige in die Google-Jobsuche?
In die Google-Jobsuche kommt eine Stelle über strukturierte Daten nach schema.org JobPosting auf ihrer eigenen Seite. Google nennt fünf Pflichtfelder: Titel, Beschreibung, Datum der Ausschreibung, einstellender Betrieb und Arbeitsort. Damit kommt die Stelle für die Jobsuche in Frage, eine Zusage ist das aber nicht. Laut Google ist die Jobsuche in Deutschland verfügbar (Stand Oktober 2026).
Die fünf Schritte folgen Googles Dokumentation zu strukturierten Daten für Stellenanzeigen in der Fassung vom 8. September 2026.
Eine eigene Seite je Stelle anlegen
Google erlaubt die strukturierten Daten nur auf Seiten mit genau einer Stelle, also nicht auf Listenseiten. Außerdem müssen die Daten auf derselben Seite stehen wie die Beschreibung, die Bewerber im Browser lesen. Legen Sie die Stelle deshalb als normale Seite Ihrer Website an, nicht nur als PDF zum Herunterladen.
Strukturierte Daten einfügen
Tragen Sie dann die Pflichtfelder aus der Tabelle oben ein, beim Arbeitsort mit dem Land in
addressCountry. Ergänzen Sie auch die empfohlenen Felder. Wenn Ihre Website auf einem Content-Management-System (CMS) läuft, kann laut Google ein Plugin der einfachere Weg sein.Mit dem Test für Rich-Suchergebnisse prüfen
Google empfiehlt, den Code danach mit seinem Test für Rich-Suchergebnisse zu prüfen. Dabei sehen Sie auch eine Vorschau, wie die Stelle in der Google-Suche aussehen kann.
Die Seite für Google erreichbar machen
Die Seite darf weder über die Datei robots.txt noch über eine noindex-Angabe noch über eine Anmeldung gesperrt sein. Bis Google eine neue Seite findet und abruft, können einige Tage vergehen. Für Stellenseiten empfiehlt Google statt der Sitemap die Indexing API, mit der Sie Google über neue Stellenseiten informieren, weil Google die Seite dann früher abruft. Wenn die Indexierung trotzdem ausbleibt, hilft der Ratgeber Seite wird nicht indexiert bei der Ursachensuche.
Besetzte Stellen beenden
Eine Stelle, auf die sich niemand mehr bewerben kann, muss laut Google als abgelaufen gelten. Dafür setzen Sie
validThroughauf ein Datum in der Vergangenheit, entfernen die Seite, sodass sie den Statuscode 404 oder 410 liefert, oder nehmen die strukturierten Daten von der Seite. Wer das versäumt, riskiert laut Google eine manuelle Maßnahme, und Google kann die Stellenanzeigen dann aus seiner Jobsuche nehmen.
Karriereseite selbst anlegen oder anlegen lassen?
Die Karriereseite können Sie selbst anlegen, wenn Sie im System Ihrer Website neue Seiten erstellen können, eine Probebewerbung über das Formular ankommt und Ihr System ein Plugin oder Eingabefelder für Stellendaten bietet. Technische Arbeit wird es, wenn das Formular nicht zustellt, die Daten von Hand in den Quelltext müssen oder neue Stellen über die Indexing API an Google gehen sollen.
Klären Sie deshalb zuerst, auf welchem System Ihre Website läuft. In meiner passiven Prüfung aus dem dritten Quartal 2026 lief bei 8.709 der 23.374 Messungen an Handwerker-Startseiten, gut 37 Prozent, erkennbar WordPress. Bei mehr als 40 Prozent ließ sich das System von außen nicht erkennen, alle Anteile sind also Untergrenzen; ob der Betrieb selbst Zugang hat, zeigt die Zahl allerdings nicht. Wenn Ihre Website auf WordPress oder einem anderen CMS läuft, ist ein Plugin für Stellenanzeigen der naheliegende erste Versuch, denn Google nennt diesen Weg ausdrücklich.
| Bedingung | Selbst anlegen gelingt, wenn … | Technische Arbeit wird es, wenn … |
|---|---|---|
| Zugang zum System | Sie im System Ihrer Website selbst neue Seiten anlegen. | Sie keinen Zugang haben oder jede Änderung über einen Dienstleister läuft. |
| Formular | die Probebewerbung ankommt und der Absender eine Bestätigung erhält. | die Probebewerbung nicht ankommt. |
| Strukturierte Daten | Ihr System ein Plugin oder Eingabefelder für Stellenanzeigen bietet. | die Daten von Hand in den Quelltext jeder Stellenseite müssen. |
| Zahl der Stellen | es um eine oder wenige Stellen geht, die sich selten ändern. | viele Stellen und Ausbildungsberufe zeitnah über die Indexing API an Google gehen sollen. |
Eine Karriereseite mit offenen Stellen, einfachem Bewerbungsweg und strukturierten Stellenanzeigen lege ich als Baustein einer Website für Handwerker an. Der Beitrag Website für Handwerker erstellen lassen beschreibt, welche Elemente eine Handwerker-Website darüber hinaus für Kunden braucht und was sie kostet.
Häufige Fragen zur Karriereseite im Handwerk
Wo kann ich Stellen für meinen Handwerksbetrieb veröffentlichen?
In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichen Sie Stellenangebote mit einem Konto selbst oder lassen sich vom Arbeitgeber-Service unterstützen. Für Ausbildungsplätze gibt es das Lehrstellenradar, das im Auftrag der Handwerkskammern freie Lehrstellen in über 130 Handwerksberufen zeigt (Stand Oktober 2026). Dazu kommt Ihre eigene Karriereseite, von der aus jede Stelle mit strukturierten Daten in der Google-Jobsuche erscheinen kann.
Erscheint jede Stelle von meiner Website automatisch in der Google-Jobsuche?
Nein, erst mit strukturierten Daten nach schema.org JobPosting auf einer eigenen Seite je Stelle kommt sie für die Google-Jobsuche in Frage, und auch dann ist das keine Zusage. Google verlangt fünf Pflichtfelder: Titel, Beschreibung, Datum der Ausschreibung, einstellender Betrieb und Arbeitsort. Nach dem Veröffentlichen können laut Google einige Tage vergehen, bis die Seite gefunden und abgerufen ist (Stand Oktober 2026).
Muss ich das Gehalt in der Stellenanzeige angeben?
Nach der EU-Richtlinie 2023/970 zur Entgelttransparenz sollen Bewerber Auskunft über das Einstiegsentgelt oder dessen Spanne verlangen können; die Umsetzungsfrist endete am 7. Juni 2026. Im Juli 2026 hatte die Bundesregierung die Vorbereitungen für einen deutschen Gesetzentwurf getroffen. Was daraus für Ihre Anzeige folgt, klärt ein Rechtsanwalt. Unabhängig davon zählt die BA die Vergütung zu den Punkten, auf die Bewerber achten sollen, und Google empfiehlt ein Feld für das Gehalt.
Brauche ich für Azubis eigene Stellenseiten?
Ja, am besten eine Seite je Ausbildungsberuf. Google erlaubt strukturierte Stellendaten nur auf Seiten mit genau einer Stelle. Auf die Seite gehören außerdem Ausbildungsvergütung und Zusatzleistungen. Stellen Sie die Plätze früh online: Laut Bundesagentur für Arbeit suchen größere Betriebe schon eineinhalb Jahre vor Ausbildungsbeginn nach Bewerbern, kleinere spätestens zu Beginn des letzten Schuljahrs ihrer Bewerber.
Was mache ich mit einer Stelle, die besetzt ist?
Nehmen Sie die Stelle von der Karriereseite und beenden Sie sie auch für Google. Dafür gibt es laut Google drei Wege: ein Ablaufdatum in der Vergangenheit im Feld validThrough, das Entfernen der ganzen Seite mit dem Statuscode 404 oder 410 oder das Entfernen der strukturierten Daten. Bleiben abgelaufene Stellen stehen, kann Google laut seinen Richtlinien eine manuelle Maßnahme ergreifen und die Stellenanzeigen aus seiner Jobsuche entfernen.
Woran merke ich, ob meine Karriereseite wirkt?
Sie merken es an den Bewerbungen, die über die Seite eingehen. Zählen Sie je Stelle, wie viele Bewerbungen über das Formular, per E-Mail oder am Telefon kommen, und fragen Sie im Gespräch, wo der Bewerber die Stelle gefunden hat. Bleiben Bewerbungen aus, prüfen Sie zuerst die Technik: Kommt eine Probebewerbung an, ist die Seite am Smartphone bedienbar, und ist sie bei Google auffindbar?
Welche Vorgaben gelten für den Text einer Stellenanzeige?
Zu den Vorgaben gehört § 11 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes: Ein Arbeitsplatz darf nicht unter Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ausgeschrieben werden; die Gründe nennt § 1, darunter Geschlecht, Alter und Behinderung. Werden über ein Bewerbungsformular Daten beim Bewerber erhoben, kommt die Informationspflicht nach Art. 13 DSGVO hinzu (Stand Oktober 2026). Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung; verbindlich klärt das ein Rechtsanwalt.
Ihre offenen Stellen sollen auf die eigene Website?
Ich lege die Karriereseite als Teil Ihrer Handwerker-Website an: mit offenen Stellen, einem einfachen Bewerbungsweg und strukturierten Stellenanzeigen, die in der Jobsuche von Google erscheinen können.