Gastronomie Webdesign

Ehrlicher Rat statt Verkaufsmasche - vom Entwickler selbst

Sie führen ein Restaurant, Café oder eine Bar und wollen eine Restaurant-Website erstellen lassen - finden aber zwischen Mittags- und Abendservice kaum Zeit, sich durch Anbieter und Preise zu wühlen. Genau dafür ist dieser Artikel. Ich bin Sascha Fix, Webentwickler aus Witzeeze und seit 1999 im Web, und sage Ihnen offen, was sich für Ihren Betrieb lohnt und was nicht - vom günstigen Baukasten bis zur individuellen Lösung. Eine eigene Website gibt Ihnen eine Kontrolle, die Social-Media-Profile und Lieferplattformen nie bieten: Sie bestimmen, was Gäste sehen, und hängen nicht am nächsten Algorithmus-Update. Wie Sie damit lokal bei Google sichtbar werden (Local SEO), zeige ich weiter unten.

Restaurant Website erstellen lassen - modernes Gastronomie-Ambiente mit digitaler Speisekarte
Eine professionelle Website ist oft der erste Eindruck Ihres Restaurants - noch bevor Gäste durch die Tür kommen.

Was kostet eine Restaurant-Website? (Preise 2026 ehrlich aufgeschlüsselt)

Die ehrliche Antwort zuerst: Das hängt davon ab, welchen Weg Sie gehen. Es gibt drei, und sie unterscheiden sich im Preis deutlich. Hier die realistischen Marktspannen für 2026 - und darunter, klar getrennt davon, meine eigenen Pakete.

Kurz & knapp

Eine Restaurant-Website kostet je nach Weg sehr unterschiedlich: Website-Baukästen ab ca. 7 bis 40 Euro pro Monat, gastronomie-spezialisierte Komplettpakete etwa 30 bis 85 Euro pro Monat, eine individuell erstellte Website vom Entwickler oder einer Agentur einmalig ab rund 1.499 Euro. Hinzu kommen jährlich Domain (15-20 Euro), Hosting (60-150 Euro) und optional Wartung. Alle Angaben sind eine unverbindliche Marktorientierung.

Die drei Wege schaue ich mir gleich genauer an - vorab meine konkreten Pakete für den individuellen Weg:

Meine Pakete - keine Marktpreisliste. Alle Preise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Paket Preis Enthalten
Einfache Website ab 1.499 EUR 5-7 Seiten, Speisekarte, Kontakt, Öffnungszeiten, Google Maps, Responsive Design, Basis-SEO
Erweiterte Website ab 2.999 EUR Alles aus Einfach + Online-Reservierung, Speisekarten-CMS, Foto-Integration, Google-Business-Optimierung

💰 Laufende Kosten nicht vergessen

Eine Website ist kein Einmalkauf. Realistisch planen Sie jährlich ein: Domain ca. 15-20 Euro, Hosting 60-150 Euro, optional Wartung ab 30 Euro pro Monat. Ein Reservierungssystem kostet je nach Anbieter zwischen 0 Euro (Basis-Versionen) und 30-200 Euro pro Monat. Wer das von Anfang an einplant, erlebt keine bösen Überraschungen. Mehr dazu in meinem Artikel Was kostet Webdesign 2026?.

Baukasten, Spezialanbieter oder individuell - was passt zu Ihrem Restaurant?

Hier liegt die eigentliche Entscheidung - und die nimmt Ihnen kein Vergleichsportal ehrlich ab, weil dort meist eine Provision mitschwingt. Ich sage es gerade heraus, auch wenn ich an manchem davon nichts verdiene:

Kurz & knapp

Für einen kleinen Betrieb mit Standard-Anforderungen reicht oft ein Website-Baukasten (ab ca. 7 Euro pro Monat). Wer Reservierung und Außer-Haus-Verkauf gebündelt will, fährt mit einem gastronomie-spezialisierten Anbieter gut. Eine individuelle Website lohnt sich, wenn Markenauftritt, mehrere Standorte, Sonderfunktionen oder voller Besitz am Code wichtig sind.
Die drei Wege im ehrlichen Vergleich.
Weg Budget Ideal für Eigenständigkeit
Baukasten ab ~7-40 EUR/Monat Imbiss, Café, knappes Budget, Standard-Bedarf Sie bauen selbst, an Plattform gebunden
Spezialanbieter ~30-85 EUR/Monat Reservierung + Außer-Haus aus einer Hand komfortabel, aber im Abo-Ökosystem
Individuell (Entwickler/Agentur) einmalig ab ~1.499 EUR eigene Marke, mehrere Standorte, Sonderfunktionen voller Code-Besitz, frei umziehbar

Mein ehrlicher Rat: kleiner Imbiss mit Standardkarte und knappem Budget? Nehmen Sie einen Baukasten - dafür brauchen Sie mich nicht. Sobald es um einen eigenständigen Markenauftritt, eigene Funktionen oder die Freiheit geht, Ihre Seite jederzeit mitzunehmen, lohnt sich der individuelle Weg. Den Unterschied merken Sie spätestens beim Wechsel - beim Baukasten fangen Sie dann oft bei null an.

Lohnt sich eine eigene Website neben Lieferando & Co.? (Die Rechnung)

Diese Frage höre ich oft, und sie ist berechtigt. Lieferplattformen bringen Reichweite - keine Frage. Aber sie kosten pro Bestellung, und zwar spürbar.

Kurz & knapp

Lieferplattformen verlangen je nach Modell rund 13 bis 31 Prozent Provision pro Bestellung - der niedrigere Wert bei Eigenlieferung, der höhere, wenn die Plattform liefert (Stand 2026, Konditionen variieren und sind verhandelbar). Eine eigene Website mit Direktreservierung und -bestellung senkt diese Abhängigkeit. Bei höherem Bestellvolumen amortisieren sich die einmaligen Website-Kosten oft in wenigen Monaten. Plattformen eignen sich für Reichweite, die eigene Website für die profitable Stammkundschaft.

Ein Rechenbeispiel: Bei 5.000 Euro Plattform-Umsatz pro Monat gehen je nach Liefermodell grob 650 bis über 1.500 Euro monatlich an Provision weg - Geld, das bei Direktbestellungen über Ihre eigene Seite zum großen Teil bei Ihnen bliebe. Schon ein verlagerter Teil davon trägt eine professionelle Website in überschaubarer Zeit. Wichtig: ein Rechenbeispiel, keine Garantie - die Konditionen hängen vom Vertrag ab und sind oft verhandelbar (Stand 2026). Den wirtschaftlichen Druck der Branche belegen die Branchendaten des DEHOGA.

Diese Funktionen muss Ihre Gastro-Website haben (und diese nicht)

Gäste kommen mit konkreten Fragen auf Ihre Seite: Was gibt es zu essen, wann haben Sie offen, wie komme ich hin, kann ich reservieren? Mehr als die Hälfte schaut sich die Speisekarte sogar vorab an - laut einer Bitkom-Studie 2024 sind es 53 Prozent. Ihre Website muss diese Fragen in Sekunden beantworten.

Kurz & knapp

Pflicht auf jeder Restaurant-Website: eine als HTML hinterlegte, mobil lesbare Speisekarte mit Allergenkennzeichnung, gut sichtbare Öffnungszeiten, Click-to-Call und Google-Maps-Standort, eine Online-Reservierungsmöglichkeit und appetitliche Fotos.
  • Aktuelle Speisekarte als HTML (nicht nur als PDF), mit Allergenangaben und idealerweise selbst pflegbar.
  • Öffnungszeiten gut sichtbar auf jeder Seite - inklusive Feiertage und Betriebsferien.
  • Kontakt & Standort: Adresse, Click-to-Call-Telefonnummer und eine eingebettete Google-Maps-Karte.
  • Online-Reservierung mit klarer Call-to-Action wie "Jetzt Tisch reservieren".
  • Appetitliche Bilder: professionelle, richtig optimierte Fotos verbessern Eindruck, Ladezeit und SEO.
  • Mobile-First: Die meisten Gäste suchen vom Smartphone - die Seite muss mobil einwandfrei funktionieren.

Und was Sie nicht brauchen: automatisch startende Hintergrundmusik, überladene Animationen und eine Speisekarte, die nur als PDF zum Download liegt. Das nervt Gäste, lädt langsam und schadet Ihrem Google-Ranking eher, als dass es nützt.

🎯 Pflichtangaben & Standards

Ein vollständiges Impressum und eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung sind Pflicht; bei einem Kontaktformular zusätzlich ein Hinweis auf die Datenverarbeitung. Für die Speisekarte kommt die Allergenkennzeichnung dazu. Diese Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung - für Verbindliches wenden Sie sich an einen Anwalt oder Datenschutzbeauftragten.
Restaurant Website mit digitaler Speisekarte - Online-Menü auf Tablet in Gastronomie
Mehr als die Hälfte der Gäste prüft die Speisekarte vor dem Besuch online - mobil und mit Allergenangaben.

Online-Reservierung: Welches System passt?

Telefonische Reservierungen kosten Zeit und sind fehleranfällig. Ein Online-System nimmt Ihnen das ab - und Gäste erwarten es: Laut der Bitkom-Studie 2024 reservieren 47 Prozent lieber online. Die gängigen Wege im Überblick:

  • OpenTable: internationaler Marktführer mit dem größten Gästenetzwerk - dafür Kosten pro Buchung.
  • Resmio: deutsches System aus Lüneburg, keine Provision pro Buchung, dafür Monatsgebühr; mit Marketing-Tools.
  • Quandoo: großes Netzwerk, in Deutschland weit verbreitet.
  • Eigenes Formular: für kleinere Betriebe oft genug - günstig, aber weniger automatisiert.

Mein Rat aus der Praxis: klein starten, bei Bedarf upgraden. Ein schlankes Formular mit Datum, Uhrzeit und Personenzahl lässt sich deutlich günstiger integrieren als ein volles Buchungssystem mit Kalendersynchronisation - und ist für viele Betriebe der richtige Anfang.

So wird Ihr Restaurant lokal gefunden (Local SEO)

Die schönste Website bringt nichts, wenn niemand sie findet - und für Restaurants zählt die lokale Suche. Der wichtigste Hebel ist Ihr Google Business Profile: vollständig ausfüllen, regelmäßig Fotos und Beiträge einstellen, auf jede Bewertung antworten. Das zählt - laut Bitkom 2024 sind für 30 Prozent der Gäste Online-Bewertungen das wichtigste Kriterium bei der Restaurantwahl. Pflegen lässt es sich über das offizielle Google-Unternehmensprofil.

Achten Sie auf NAP-Konsistenz: Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch - schon "Straße" gegen "Str." kann Ihr Ranking kosten. Was Local SEO kostet und bringt, lesen Sie in Local SEO Kosten; die Umsetzung übernehme ich auf Wunsch über meine Online-Marketing-Leistungen. Als Entwickler aus Schleswig-Holstein kenne ich die regionalen Märkte und bin für ein Treffen vor Ort erreichbar.

Local SEO für Restaurants - Google Maps Suchergebnis mit Bewertungen und Standort
Bei lokalen Suchanfragen wie "Restaurant in der Nähe" entscheiden Bewertungen und ein vollständiges Business Profile über den Erfolg.

Der Weg zu Ihrer Website - mein Prozess in 4 Schritten

Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, wenn Sie es machen lassen:

  1. 1. Erstgespräch (kostenlos): Wir klären Ihre Ziele, Ihre Gäste und den Umfang - telefonisch, per Videocall oder vor Ort. Unverbindlich.
  2. 2. Konzept & Festpreis: Sie bekommen Seitenstruktur, eine klare Empfehlung und einen transparenten Festpreis. Keine Stunden-Überraschungen.
  3. 3. Umsetzung: Ich baue Ihre Website und zeige Ihnen reale Zwischenstände, sodass Sie früh mitsteuern können.
  4. 4. Übergabe & Einweisung: Nach Tests geht die Seite live. Sie erhalten eine Einweisung - und den vollständigen Code. Auf Wunsch übernehme ich danach Wartung und Pflege.

Realistische Dauer: eine einfache Restaurant-Website in 2 bis 4 Wochen, erweiterte Lösungen mit Reservierung und eigener Fotografie in 4 bis 8 Wochen. Ihr größter Beitrag zum Termin sind rechtzeitig gelieferte Texte und Bilder - daran hängt es erfahrungsgemäß öfter als an der Technik. Alle Details zu meinem Angebot finden Sie auf der Seite zum Webdesign.

Häufige Fragen zur Restaurant-Website

Eine einfache Restaurant-Website beginnt bei etwa 1.499 Euro, erweiterte Lösungen mit Online-Reservierung und Speisekarten-Verwaltung ab 2.999 Euro (zzgl. MwSt.). Günstiger geht es mit einem Baukasten ab rund 7 Euro pro Monat. Hinzu kommen jährlich Domain, Hosting und optional Wartung. Welcher Weg sich lohnt, hängt von Anspruch und Budget ab.
Das hängt von Ihrem Betrieb ab. Für einen kleinen Imbiss mit Standardkarte und knappem Budget reicht ein Baukasten oft völlig. Sobald eigene Marke, mehrere Standorte, Sonderfunktionen oder voller Besitz am Code wichtig sind, lohnt sich ein Entwickler oder eine Agentur - dann gehört die Website wirklich Ihnen und lässt sich frei mitnehmen.
Oft ja. Lieferplattformen bringen Reichweite, kosten aber je nach Modell rund 13 bis 31 Prozent Provision pro Bestellung (Stand 2026, Konditionen variieren). Eine eigene Website mit Direktreservierung und -bestellung holt die profitable Stammkundschaft auf Ihren eigenen Kanal und macht Sie unabhängiger. Die Plattform für Reichweite, die eigene Seite für die Stammgäste - diese Kombination fährt für viele Betriebe am besten.
Beliebt sind OpenTable (international, großes Netzwerk, Kosten pro Buchung), Resmio (deutsches System aus Lüneburg, keine Provision pro Buchung, Monatsgebühr) und Quandoo. Die Wahl hängt von Größe und Budget ab. Mein Rat: klein starten - für kleinere Betriebe reicht anfangs oft ein einfaches Reservierungsformular - und bei wachsendem Bedarf upgraden.
Eine einfache Restaurant-Website ist in der Regel in 2 bis 4 Wochen fertig. Erweiterte Lösungen mit Reservierungssystem, eigener Fotografie und umfangreichen Inhalten brauchen meist 4 bis 8 Wochen. Wie schnell es geht, hängt auch davon ab, wie zügig Sie Texte und Bilder liefern.
Für den Anfang ist Instagram nett, aber es ersetzt keine Website. Wer "Restaurant in der Nähe" googelt, landet auf Websites und in Google Maps, nicht auf Instagram-Profilen. Außerdem gehört Ihnen ein Social-Media-Konto nicht - Reichweite und Regeln bestimmt die Plattform. Eine eigene Website ist Ihre digitale Basis, Instagram die Ergänzung.
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Restaurant-Website erstellen lassen?

Lassen Sie uns ehrlich über Ihr Projekt sprechen. Ich sage Ihnen offen, ob sich der individuelle Weg für Sie lohnt - oder ob ein Baukasten reicht. Kostenlos und unverbindlich, telefonisch, per Videocall oder vor Ort in der Region.

Hinweis: Die genannten Preise und Angaben entsprechen dem Stand 2026 und können je nach Anbieter und Projektumfang variieren. Alle Preisangaben verstehen sich zzgl. gesetzlicher MwSt. Provisions- und Rechenbeispiele sind eine unverbindliche Orientierung, keine Garantie - die Konditionen von Lieferplattformen variieren und sind verhandelbar. Hinweise zu rechtlichen Anforderungen (DSGVO, Allergenkennzeichnung) dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung.