Mit kostenlosen Tools zu besseren Rankings und mehr organischem Traffic
90% aller Klicks gehen an die ersten 10 Suchergebnisse. Der Schlüssel dorthin? Die richtigen Keywords. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie mit kostenlosen Tools herausfinden, wonach Ihre Zielgruppe sucht – und wie Sie dafür ranken.
Was ist Keyword-Recherche?
Keyword-Recherche bedeutet: Herausfinden, welche Suchbegriffe (Keywords) Menschen bei Google eingeben, wenn sie nach Produkten, Dienstleistungen oder Informationen suchen. Diese Keywords optimieren Sie dann auf Ihrer Website, um in den Suchergebnissen gefunden zu werden.
Warum ist das wichtig? Sie können den besten Content der Welt schreiben – wenn niemand danach sucht, bringt er keinen Traffic. Keyword-Recherche stellt sicher, dass Sie Inhalte erstellen, die Menschen tatsächlich suchen.
💡 Beispiel: Der Unterschied zwischen "Webdesigner" und "Homepage erstellen lassen"
"Homepage erstellen lassen" hat 2.900 Suchanfragen/Monat – aber klare Kaufabsicht und mittlere Konkurrenz. Für Webdesign-Agenturen ist das zweite Keyword oft wertvoller.
Die drei Keyword-Typen verstehen
Keywords lassen sich nach Länge und Suchintention kategorisieren. Jeder Typ hat unterschiedliche Vor- und Nachteile:
⚡ Quick-Tipp: Die 80/20-Regel
Kostenlose Tools für Keyword-Recherche
Sie brauchen kein teures SEO-Tool. Diese kostenlosen Tools liefern exzellente Ergebnisse:
Google Keyword Planner
Offizielles Google-Tool. Zeigt Suchvolumen, Konkurrenz und verwandte Keywords. Kostenlos, aber Google Ads-Konto erforderlich.
Zum Keyword Planner →Ubersuggest
Von Neil Patel. Zeigt Suchvolumen, Keyword-Ideen, Content-Vorschläge. 3 kostenlose Suchen pro Tag, dann Premium.
Zu Ubersuggest →Answer the Public
Visualisiert Fragen, die Menschen zu einem Thema stellen. Perfekt für Content-Ideen und Long-Tail Keywords.
Zu Answer the Public →Google Autocomplete
Völlig kostenlos, direkt in Google. Tippen Sie Ihr Keyword + Leerzeichen – Google zeigt die häufigsten Ergänzungen.
Google Trends
Zeigt zeitliche Entwicklung von Suchbegriffen. Identifizieren Sie steigende Trends und saisonale Schwankungen.
Zu Google Trends →Google Search Console
Zeigt, für welche Keywords Sie bereits ranken. Goldmine für Quick Wins – optimieren Sie bestehende Rankings.
Zur Search Console →Schritt-für-Schritt: Ihre erste Keyword-Recherche
So führen Sie eine professionelle Keyword-Recherche durch – Schritt für Schritt:
- Schritt 1: Seed-Keywords sammeln – Notieren Sie 5-10 Oberbegriffe, die Ihr Business beschreiben. Beispiel für einen Webdesigner: "Webdesign", "Homepage", "Website erstellen", "WordPress".
- Schritt 2: Keyword-Ideen generieren – Geben Sie Ihre Seed-Keywords in den Google Keyword Planner oder Ubersuggest ein. Das Tool zeigt hunderte verwandte Suchbegriffe.
- Schritt 3: Suchvolumen prüfen – Filtern Sie Keywords mit mindestens 50-100 Suchanfragen/Monat. Zu wenig = kein Traffic, zu viel = zu viel Konkurrenz.
- Schritt 4: Konkurrenz analysieren – Googeln Sie Ihre Keywords. Wenn die ersten 10 Ergebnisse alle große Marken/Portale sind, wählen Sie spezifischere Keywords.
- Schritt 5: Suchintention verstehen – Schauen Sie sich die Top-10-Ergebnisse an. Sind es Produktseiten? Blogposts? Anleitungen? Ihr Content muss dem Format entsprechen.
- Schritt 6: Priorisieren – Wählen Sie 3-5 Keywords für Ihren ersten Artikel. Ein Haupt-Keyword + 2-4 verwandte Begriffe.
📊 Praxis-Beispiel: Keyword-Recherche für "SEO-Beratung"
Keyword Planner liefert:
- "SEO Beratung München" (390 Suchen/Monat, mittlere Konkurrenz)
- "SEO Berater Kosten" (210 Suchen/Monat, niedrige Konkurrenz)
- "Was kostet SEO Beratung" (170 Suchen/Monat, niedrige Konkurrenz)
Entscheidung: Artikel zu "SEO Berater Kosten" schreiben – niedrige Konkurrenz, klare Kaufabsicht, 210 potenzielle Besucher/Monat.
Suchintention verstehen – der wichtigste Faktor
Das Suchvolumen ist zweitrangig, wenn die Suchintention nicht passt. Es gibt vier Haupttypen:
- Informational (Wissen): User will lernen. Beispiel: "Was ist SEO?", "Wie funktioniert Google?". Content-Format: Blogposts, Anleitungen, Guides.
- Navigational (Navigation): User sucht eine spezifische Website. Beispiel: "Facebook Login", "Amazon Prime". Schwer zu erobern, da der User ein Ziel hat.
- Commercial (Vergleich): User erwägt Kauf, vergleicht Optionen. Beispiel: "Beste SEO Tools", "WordPress vs. Wix". Content-Format: Vergleiche, Reviews, Top-Listen.
- Transactional (Kauf): User will kaufen. Beispiel: "SEO Agentur beauftragen", "WordPress Hosting kaufen". Content-Format: Produktseiten, Landingpages.
⚠️ Häufiger Fehler: Falsche Suchintention bedienen
Keyword-Schwierigkeit einschätzen
Ein Keyword mit 10.000 Suchanfragen bringt nichts, wenn Sie nie auf Seite 1 ranken. So schätzen Sie ein, ob Sie eine Chance haben:
- Domain Authority der Top 10 prüfen: Nutzen Sie kostenloseChecker wie MOZ Link Explorer. Domains mit DA 60+ sind schwer zu schlagen – suchen Sie nach DA 20-40.
- Content-Qualität analysieren: Sind die Top-Ergebnisse dünne 300-Wort-Artikel oder 3.000-Wort-Guides? Sie müssen mindestens gleichwertig oder besser sein.
- Backlinks checken: Haben Top-Ergebnisse hunderte Backlinks? Dann brauchen Sie auch Backlinks. Nutzen Sie den kostenlosen Backlink-Checker von Ahrefs.
- Nischen-Keywords bevorzugen: "SEO" (kompetitiv) → "SEO für Handwerker" (Nische) → "SEO für Elektriker München" (Mikro-Nische). Je spezifischer, desto einfacher.
✓ Checkliste: Ist dieses Keyword machbar?
→ Top-10-Ergebnisse haben DA unter 50?
→ Content in den Top 10 ist durchschnittlich (nicht überragend)?
→ Weniger als 50 Backlinks auf Top-Ergebnissen?
→ Suchintention passt zu Ihrem Content-Format?
Wenn Sie 3-4 Mal "Ja" haben, ist das Keyword machbar.
Häufig gestellte Fragen
Alles, was Sie wissen müssen
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