Entscheidungshilfe

Was Sie an Ihrer Sichtbarkeit selbst steuern, und wo der Fachmann übernimmt

Bei der Suchmaschinenoptimierung für kleine Betriebe hilft ein genauer Blick: Manche Handgriffe erledigen Sie im eigenen Haus viel überzeugender – während technische Fehler im Hintergrund oft monatelang Sichtbarkeit kosten.

Mit dem Google-Unternehmensprofil, Ihren Leistungsseiten und der kostenlosen Google Search Console erledigen Sie das Fundament im eigenen Haus und holen sich gezielt dort Hilfe, wo Technik und Struktur bremsen.

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 Online Marketing Lesezeit: ca. 13 Minuten

Welche SEO-Aufgaben kann ein kleiner Betrieb selbst übernehmen?

Wenn Sie SEO selbst machen, erreichen Sie als kleiner Betrieb vor allem dort viel, wo Ihr eigenes Fachwissen zählt: Sie pflegen Ihr Google-Unternehmensprofil, holen echte Kundenbewertungen ein und beschreiben Ihre Leistungen verständlich. Technische Bremsen bei Indexierung, Ladezeiten oder Seitenstruktur lösen Sie dagegen sicherer mit einer Analyse vom Fachmann.

Junge Stangenbohnen ranken an einem gebauten Holzspalier über einem Hochbeet – SEO selbst machen im kleinen Betrieb
Das Spalier wird einmal gebaut, wachsen müssen die Bohnen jeden Tag selbst. Bei SEO ist es ähnlich: Den Rahmen klären Sie einmal, die regelmäßige Pflege von Website und Profil machen Sie im Betrieb.

Im Handwerk und bei regionalen Dienstleistern taucht schnell dieselbe Frage auf: Brauchen Sie für jede Anpassung an der Website sofort eine Agentur, oder bauen Sie Ihre Sichtbarkeit bei Google im laufenden Betrieb selbst auf? Die Antwort liegt zwischen beiden Wegen, denn beim Local SEO erledigen Sie einen großen Teil der Aufgaben im eigenen Haus überzeugender als ein Außenstehender, weil Sie Ihren Kundenalltag kennen.

Wenn Sie ein kleines lokales Geschäft führen, können Sie diese Basisarbeit wahrscheinlich selbst erledigen – so steht es direkt in Googles Dokumentation Benötigst du einen Suchmaschinenoptimierer (SEO)? (Stand 10. Juni 2026). Warum das vor Ort funktioniert, zeigt die Google-Hilfe zum lokalen Ranking (Stand Oktober 2026): Google sortiert lokale Suchergebnisse nach den drei Faktoren Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Auf die Entfernung haben Sie keinen Einfluss, auf Relevanz und Bekanntheit aber sehr wohl.

Gegenüber jedem externen Texter haben Sie dabei einen klaren Vorsprung, denn Google fragt in seinen Empfehlungen für hilfreiche und vertrauenswürdige Inhalte (Stand 7. Oktober 2026) ausdrücklich, ob Inhalte als Wissen aus erster Hand erkennbar sind – also Einblicke direkt aus Ihrer eigenen Arbeit, Ihren Produkten oder Ihren Dienstleistungen. Niemand außerhalb Ihres Betriebs weiß genauer, welche Fragen Kunden am Telefon stellen und worauf es vor Ort ankommt.

„Suchmaschinenoptimierung ist partnerschaftlich. Sie liefern das Fachwissen aus Ihrem Betrieb, ich die Umsetzung.“

— Sascha Fix

In der Praxis starten Sie am besten mit zwei Aufgaben direkt im eigenen Haus. Zum einen halten Sie Ihr Profil bei Google aktuell, wählen passende Kategorien, pflegen Öffnungszeiten samt Feiertagen und laden echte Fotos von Team, Fahrzeugen und Projekten hoch – alle Schritte zeigt mein Ratgeber zum Google Unternehmensprofil. Zum anderen bitten Sie nach abgeschlossenen Aufträgen um Kundenstimmen, denn laut Google-Hilfe stärken weitere Rezensionen und positive Bewertungen Ihr lokales Ranking, während sich eine bessere Platzierung nicht erkaufen lässt. Gute Sterne entstehen nicht von allein, Sie müssen aktiv fragen.

Hinzu kommen als drittes Feld Ihre Leistungsseiten und Projektbeispiele auf der eigenen Website: Ob Sie eine Wärmepumpe warten, ein Flachdach sanieren oder ein Bad umbauen – die fachlichen Details stammen immer aus Ihrem Betrieb. In meiner Arbeit mit Kunden geben die Betriebe vorbereitete Artikel frei, und wenn Sie möchten, dürfen Sie Texte für Leistungsseiten oder andere Seiten auch gerne selbst schreiben, die ich danach sprachlich und strukturell überarbeite. Das kläre ich mit Ihnen vorab; alle weiteren Stellschrauben bündelt mein Leitfaden für Local SEO für Handwerker.

Welche Zugänge und Werkzeuge brauchen Sie dafür?

Für die eigene Umsetzung im Betrieb genügen drei kostenfreie Zugänge: der Bearbeitungszugang zu Ihrem eigenen Content-Management-System, ein bestätigtes Google-Unternehmensprofil für die lokale Karte und die Google Search Console für Leistungsdaten und Indexierungsprüfung. Kostenpflichtige Spezial-Tools im Monatsabo sind für den erfolgreichen Einstieg in die lokale Sichtbarkeit dagegen nicht erforderlich.

Arbeiten Sie beim Einstieg ohne teure Analyse-Programme im Blindflug? Keineswegs, denn Google stellt in seinem Leitfaden zur Auswahl eines SEO (Stand 10. Juni 2026) ausdrücklich klar, dass kostenpflichtige Drittanbieter-Werkzeuge keinen Zugriff auf interne Ranking-Daten von Google haben. Viel wichtiger als fremde Software ist deshalb, dass Sie die volle Hoheit über Ihre eigenen Zugänge besitzen.

„Für reine Subunternehmer ohne Endkundengeschäft kann ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil zunächst genügen. Sie sind damit sichtbar, aber das Profil gehört Ihnen nicht. Wer planbar Anfragen von Kunden aus der Region gewinnen will, braucht aus meiner Sicht eine eigene Website, die ihm gehört.“

— Sascha Fix

Eigenes Backsteinhaus mit Hof und Aufsteller vor dem Tor – eigene Website und Unternehmensprofil bei SEO
Der Aufsteller vor dem Tor macht Passanten aufmerksam, doch nur über das eigene Haus und Grundstück bestimmen Sie dauerhaft selbst.

Als Erstes brauchen Sie einen eigenen Zugang zu Ihrem Content-Management-System, etwa in WordPress. Dort können Sie Überschriften, Texte, Bilder und Seitentitel ohne Programmierkenntnisse pflegen, weil gängige Systeme den eingegebenen Titel laut Google SEO-Startleitfaden (Stand 18. Dezember 2025) automatisch in ein <title>-Element im Quellcode umwandeln. Als Zweites gehört das Inhaber-Konto Ihres Google-Unternehmensprofils auf eine eigene Geschäftsadresse wie info@ihre-domain.de. Achten Sie dabei darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer (NAP) auf der Website, im Profil und in Branchenverzeichnissen gleich stehen – das macht Ihren Betrieb für Google eindeutig.

Als drittes Werkzeug zeigt Ihnen die kostenfreie Google Search Console direkt, wie Ihre Seiten in der organischen Suche abschneiden: Im Leistungsbericht (Stand Oktober 2026) sehen Sie für die letzten drei Monate die vier Messwerte Klicks, Impressionen, durchschnittliche Klickrate (CTR) und durchschnittliche Position. Hat Ihre Website weniger als 500 Seiten, müssen Sie laut Search Console-Hilfe zum Seitenindexierungsbericht (Stand Oktober 2026) außerdem keine großen Sammelberichte auswerten, denn dann genügen der Suchoperator site: und das URL-Prüftool, die ich im Ratgeber zur Google Search Console vorstelle.

Welche Aufgaben kommen jeden Monat wieder?

Suchmaschinenoptimierung in Eigenregie lebt von einer festen monatlichen Routine: Sie bitten nach abgeschlossenen Aufträgen aktiv um eine Bewertung, beantworten neue Rezensionen zeitnah, ergänzen aktuelle Projektfotos im Unternehmensprofil und prüfen im Leistungsbericht der Search Console Ihre Suchanfragen. Schon eine gute Seite pro Hauptleistung bringt dabei mehr als dutzende dünne Unterseiten.

Ein einmalig eingerichtetes Profil verliert an Zugkraft, wenn über Monate keine Bewegung mehr sichtbar ist. Für neue Kundenbewertungen hilft deshalb ein fester Ablauf nach jedem Auftrag, wie ich ihn unter Google-Bewertungen für Handwerker beschreibe. Künstliche Anreize sind streng tabu. Denn laut der Google-Hilfe für mehr Rezensionen (Stand Oktober 2026) verbietet Google Rabatte, Gutscheine, Geschenke oder Gewinnspiele ebenso wie das gezielte Herausfiltern kritischer Stimmen, weil gerade eine natürliche Mischung aus positiven und einzelnen kritischen Bewertungen glaubwürdig wirkt.

Auch auf Ihrer Website gilt bei der Pflege: Widerstehen Sie dem Impuls, für jede kleinste Orts- oder Begriffsvariante eine eigene Unterseite anzulegen. Bauen Sie lieber eine starke Seite pro Hauptleistung aus und beantworten Sie dort die echten Fragen Ihrer Auftraggeber. Bloße Textlänge bringt dabei keinen Vorteil, denn im SEO-Startleitfaden (Stand 18. Dezember 2025) stellt Google klar, dass es keine minimale oder maximale Wortanzahl gibt.

Wenn Sie einmal im Monat im Leistungsbericht der Search Console Ihre Suchbegriffe prüfen, stellen Sie die Ansicht laut Google-Hilfe am besten auf wöchentliche oder monatliche Werte um, damit die Kurve normale Tagesschwankungen ausgleicht. Lassen Sie sich bei neuen Themen nicht von großen Zahlen blenden, denn ich behandle das Suchvolumen als das, was es ist: ein Nachfrage-Indikator, keine Besucher-Prognose. Für einen lokalen Betrieb sind 40 Suchen mit glasklarer Kaufabsicht mehr wert als 5.000 Suchen, bei denen Sie gegen die halbe Branche antreten. Wie Sie zuerst die Suchabsicht klären, zeigt mein Ratgeber zur Keyword-Recherche.

Wo stoßen Selbermacher an Grenzen?

Selbermacher stoßen dort an Grenzen, wo ein Fehler im Hintergrund die gesamte Sichtbarkeit blockiert oder tiefes Wissen in der Webentwicklung verlangt: bei falsch gesetzten Sperren durch noindex oder robots.txt, fehlenden strukturierten Daten, trägen Ladezeiten bei den Core Web Vitals sowie einer unklaren Seitenarchitektur, in der sich Unterseiten gegenseitig Konkurrenz machen.

Während ein unvollständiger Absatz auf einer Leistungsseite nur dazu führt, dass diese einzelne Seite schwächer abschneidet, wirken Eingriffe am System oft auf die gesamte Domain. Wer ohne Entwicklungs-Erfahrung in Einstellungen, Baukasten-Vorlagen oder Zusatz-Plugins eingreift, bemerkt den Schaden deshalb erst Monate später, wenn Anfragen ausbleiben. Typische Stolpersteine dieser Art habe ich im Beitrag SEO-Fehler vermeiden zusammengestellt.

Nach einem Umbau oder Relaunch bremsen vor allem Indexierungssperren, fehlerhafte Weiterleitungen und falsche Kanonisierungen: Bleibt im Seitenkopf oder im HTTP-Header (X-Robots-Tag) ein noindex-Vermerk stehen, schließt er die Seite laut Google Search Central (Stand 31. Dezember 2025) komplett aus dem Index aus. Noch tückischer wirkt gleichzeitig eine Sperre in der Datei robots.txt, denn wenn der Googlebot die Seite gar nicht abrufen darf, kann er das noindex-Signal dort nicht lesen und zeigt die Adresse trotzdem in den Suchergebnissen an. Solche Widersprüche deckt erst ein technisches SEO-Audit zuverlässig auf.

Eine zweite Grenze verläuft im Quellcode Ihres Themes, wenn es um strukturierte Daten und die Ladezeiten auf dem Smartphone geht. Damit Suchmaschinen und KI-Antwortsysteme Ihren Betrieb, Ihre Leistungen und Ihre Fragen eindeutig zuordnen, empfiehlt Google in der Dokumentation zu strukturierten Daten (Stand 18. Dezember 2025) Auszeichnungen im Format JSON-LD – doch die fehlen in Standard-Themes oder widersprechen sich durch mehrere Plugins. Ebenso tief im System liegen die Core Web Vitals (Stand 18. Dezember 2025), über die Google die Nutzererfahrung anhand von drei Schwellenwerten misst: Der größte Inhalt (LCP) soll innerhalb von 2,5 Sekunden laden, die Eingabereaktion (INP) unter 200 Millisekunden bleiben und das Layout (CLS) unter 0,1 liegen.

Hinzu kommt die Seitenarchitektur: Wenn drei ähnlich klingende Unterseiten zum selben Keyword existieren, konkurrieren Ihre eigenen Seiten in der SERP gegeneinander, statt gemeinsam zu tragen. Und wenn Sie Hilfe dazuholen? Dann gilt außerdem ein klares Prüfkriterium für die Auswahl, denn einen Platz 1 garantiere ich Ihnen deshalb nicht: Eine bestimmte Platzierung kann niemand garantieren, das schreibt Google selbst in seinem Leitfaden zur Auswahl eines SEO (Stand 10. Juni 2026).

Woran merken Sie, dass Ihre eigene SEO wirkt?

Ob Ihre eigene Arbeit an Website und Profil greift, erkennen Sie in drei aufeinanderfolgenden Stufen: Zuerst steigen in der Search Console die Impressionen für passende Suchbegriffe, danach folgen Klicks auf Ihre Leistungsseiten und Profil-Interaktionen, und schließlich gehen konkrete Anfragen per Telefon oder Formular ein. Eine eigene Google-Suche am Arbeitsplatz täuscht dagegen oft.

Wenn Sie Ihren eigenen Leistungsbegriff vom Bürorechner oder vom Smartphone aus bei Google eingeben, führt der Blick in den eigenen Browser schnell in die Irre – und genau davor warnt auch die Search Console-Hilfe zum Leistungsbericht (Stand Oktober 2026), weil Standort, Tageszeit, Endgerät und Ihr persönlicher Suchverlauf die Trefferliste verzerren. Selbst wenn Ihre Seite auf Ihrem Bildschirm weit oben steht, sieht ein Interessent im Nachbarort deshalb eine andere Reihenfolge.

Messingbarometer zeigt steigenden Druck vor dem Wetterumschwung – SEO-Wirkung in der Search Console messen
Wie ein Barometer den steigenden Luftdruck anzeigt, bevor draußen die Sonne durchbricht, meldet die Search Console wachsende Impressionen, bevor die ersten Anfragen kommen.

Verlassen Sie sich stattdessen auf den Drei-Monats-Verlauf im Leistungsbericht Ihrer Search Console und auf die Interaktionsdaten Ihres Google-Unternehmensprofils. Weil Änderungen an einer Website nach dem SEO-Startleitfaden (Stand 18. Dezember 2025) von wenigen Stunden bis zu mehreren Monaten brauchen, empfiehlt Google deshalb, nach einer Überarbeitung zunächst einige Wochen abzuwarten. In der ersten Stufe sehen Sie im Bericht noch kaum zusätzliche Klicks, aber die Impressionen steigen, sobald Google Ihre Leistungsseite für passende Fachbegriffe einblendet.

In der zweiten Stufe ziehen die Klicks auf Ihre Leistungsseiten sowie die Anrufe und Routenberechnungen im Unternehmensprofil nach, sobald Position und Seitentitel zusammenpassen. Local SEO wirkt dabei oft schneller als bundesweite Optimierung, weil der lokale Wettbewerb überschaubarer ist: Erste lokale Effekte sehen Handwerksbetriebe erfahrungsgemäß häufig nach zwei bis vier Monaten, während stabile Rankings meist über sechs bis zwölf Monate entstehen – abhängig von Ihrer Ausgangslage und dem Wettbewerb im Gewerk, wie ich unter Wie lange dauert SEO? aufschlüssele. In der dritten Stufe melden sich Kunden dann mit konkreten Anfragen für Ihre beschriebenen Leistungen.

Selbst machen, einzelne Maßnahmen abgeben oder betreuen lassen?

Zwischen kompletter Eigenleistung und einem laufenden Betreuungsvertrag müssen Sie sich nicht blind entscheiden. Mit einer einmaligen Bestandsaufnahme klären Sie zuerst den tatsächlichen Zustand Ihrer Website und wählen danach frei zwischen drei Wegen: die priorisierte Aufgabenliste selbst abarbeiten, nur ausgewählte technische Baustellen zum Festpreis vergeben oder die monatliche Betreuung komplett übergeben.

Entscheidungstabelle: Welche Aufgaben Sie selbst erledigen und welche Sie abgeben

Aufgabe Aufwand im Betrieb Risiko bei Fehlern Empfehlung
Google-Unternehmensprofil pflegen (Kategorien, Öffnungszeiten, Fotos) Gering (regelmäßige Pflege) Niedrig (jederzeit korrigierbar) Selbst machen
Kundenbewertungen einholen und beantworten (Kurzlink nach Auftrag) Gering (Teil des Auftragsabschlusses) Mittel (Verstoß bei Anreizen oder beim Entfernen negativer Rezensionen) Selbst machen
Leistungsseiten fachlich betexten und Projektfotos liefern Mittel (einmalig je Leistung plus Pflege) Niedrig bis mittel (Fachwissen im Betrieb) Selbst oder gemeinsam (Entwurf/Freigabe durch Sie, Überarbeitung durch mich)
Suchbegriffe, Seitenstruktur und interne Verlinkung planen Mittel bis hoch (erfordert Wettbewerbs-Blick) Mittel (Gefahr von Kannibalisierung) Gemeinsam nach Analyse
Seitentitel (<title>), Überschriften und Meta-Beschreibungen abstimmen Mittel (im CMS machbar, braucht Systematik) Mittel (schwache Klickrate bei Doppelungen) Selbst nach Vorlage oder abgeben
Indexierungsfehler, noindex, robots.txt und Weiterleitungen bereinigen Hoch ohne Vorkenntnisse Hoch (kann gesamte Website aus dem Index nehmen) Abgeben an Profi
Strukturierte Daten (JSON-LD), Core Web Vitals und Theme-Technik optimieren Hoch (Eingriff in Quellcode und Templates) Hoch (Darstellungsfehler oder langsame Mobilseiten) Abgeben an Profi

Bevor Sie Zeit oder Geld einplanen, gehört noch eine ehrliche Vorfrage auf den Tisch: SEO lohnt sich nicht für jeden Betrieb. Wenn Ihre Auftragsbücher dauerhaft voll sind, Sie keine Fachkräfte suchen und auch kein zweites Standbein aufbauen wollen, brauchen Sie keine bezahlte Optimierung. Dann sparen Sie sich das Budget. Auch bei rein überregionalen B2B-Großprojekten, die über persönliche Netzwerke laufen, ist lokale Suchmaschinenoptimierung selten der richtige Hebel.

Wenn Sie dagegen planbar neue Kunden oder Mitarbeiter aus Ihrer Region gewinnen wollen, empfiehlt Google im Leitfaden zur Auswahl eines SEO (Stand 10. Juni 2026) zuerst eine saubere Bestandsaufnahme: Gewähren Sie für die Prüfung zunächst nur Lesezugriff auf Ihre Search Console und verlangen Sie realistische Verbesserungsvorschläge samt Aufwandseinschätzung. Genau dafür ist meine SEO-Analyse da. Sie kostet zum Festpreis 390 € netto zzgl. 19 % USt. in der kompakten Fassung bis 30 Seiten oder 690 € netto zzgl. 19 % USt. in der ausführlichen Fassung bis 150 Seiten inklusive Keyword-Recherche mit bis zu 30 Begriffen und Vergleich mit zwei Wettbewerbern (Stand Oktober 2026). Alle Details finden Sie unter Preise der SEO-Analyse sowie im Vergleich SEO-Check oder Analyse.

Nach dem gemeinsamen Abschlussgespräch wählen Sie frei aus drei Wegen: Entweder setzen Sie oder Ihr Webdesigner die klar beschriebene Aufgabenliste selbst um, oder ich nenne Ihnen für einzelne Punkte wie neue Leistungsseiten oder technische Korrekturen vorab einen Festpreis. Möchten Sie die Umsetzung samt Pflege und Wartung Ihrer Website komplett übergeben, greift meine laufende Betreuung unter Online-Marketing und Local SEO zu 799 € (Small), 1.399 € (Medium) oder 1.999 € (Large) monatlich netto zzgl. 19 % USt. bei zwölf Monaten Laufzeit (Stand Oktober 2026).

Entscheiden Sie sich innerhalb von 30 Tagen nach der Analyse für meine laufende SEO-Betreuung (Laufzeit zwölf Monate), rechne ich den Preis der Analyse voll auf den ersten Monatsbeitrag an. Wie sich unterschiedliche Betreuungsmodelle am Markt einordnen, zeige ich ergänzend im Beitrag zu den Local-SEO-Kosten.

Häufige Fragen zum SEO selbst machen

Kann ich SEO ohne Vorkenntnisse selbst machen?

Ja, die inhaltlichen und lokalen Grundlagen können Sie ohne technische Vorkenntnisse selbst übernehmen. Google bestätigt in seinen eigenen Leitfäden, dass kleine lokale Betriebe den Großteil der Basisarbeit oft selbst erledigen können. Dazu gehören eine klare Beschreibung Ihrer Leistungen in der Sprache Ihrer Kunden, ein vollständig ausgefülltes Google-Unternehmensprofil mit aktuellen Fotos sowie das aktive Einholen echter Kundenbewertungen. Erst bei tiefen Eingriffen in Quellcode, Ladezeiten oder Indexierung stoßen Einsteiger ohne Webentwicklungs-Erfahrung an Grenzen.

Welche kostenlosen SEO-Tools reichen für den Einstieg aus?

Für den Einstieg in die eigene Suchmaschinenoptimierung reichen drei kostenfreie Zugänge völlig aus: der Bearbeitungszugang zu Ihrem eigenen Content-Management-System, das Google-Unternehmensprofil für die lokale Suche und die Google Search Console. In der Search Console sehen Sie über drei Monate hinweg genau, bei welchen Suchanfragen Ihre Seiten erscheinen und wie oft Nutzer klicken. Zusätzlich hilft dort das URL-Prüftool, einzelne Seiten nach einer Überarbeitung direkt auf ihre Indexierung zu prüfen.

Wie lange dauert es, bis eigene SEO-Maßnahmen wirken?

Laut Google-Startleitfaden dauert es nach Änderungen auf einer Website von wenigen Stunden bis zu mehreren Monaten, bis sich Effekte in den Suchergebnissen zeigen. Im lokalen Umfeld mit überschaubarem Wettbewerb sehen Handwerksbetriebe und Dienstleister erste Effekte erfahrungsgemäß häufig nach zwei bis vier Monaten, während stabile Platzierungen meist über sechs bis zwölf Monate wachsen. Feste Zeitversprechen gibt es nicht, weil das Tempo immer von Ihrer Ausgangslage und der regionalen Konkurrenz abhängt.

Was darf ich bei Google-Bewertungen auf keinen Fall tun?

Sie dürfen Kunden aktiv um eine ehrliche Rezension bitten und ihnen dafür nach Auftragsabschluss einen direkten Kurzlink oder QR-Code schicken. Streng verboten sind laut Google-Richtlinien jedoch jegliche Gegenleistungen wie Rabatte, Gutscheine, Geschenke oder Gewinnspiele für eine Bewertung. Ebenso unzulässig ist es, gezielt nur zufriedene Kunden zur Abgabe aufzufordern oder unzufriedene Stimmen abzufangen. Google stuft solche Praktiken als Täuschung ein und kann das Unternehmensprofil im Ernstfall einschränken oder sperren.

Wann ist eine einmalige SEO-Analyse sinnvoller als die eigene Fehlersuche?

Eine einmalige SEO-Analyse ist sinnvoll, wenn Sie zwar Ihre Texte und Ihr Google-Unternehmensprofil selbst pflegen wollen, aber trotz guter Inhalte kaum Anfragen über die Website erhalten. Statt wochenlang selbst nach versteckten Indexierungssperren, schwachen Seitentiteln oder fehlenden strukturierten Daten zu suchen, erhalten Sie eine priorisierte Aufgabenliste. Bei mir kostet diese Analyse 390 € netto bis 30 Seiten oder 690 € netto bis 150 Seiten zuzüglich 19 % USt. (Stand Oktober 2026) – die Punkte arbeiten Sie danach frei selbst ab.

Kann ich Texte für meine Website selbst schreiben und vom Profi überarbeiten lassen?

Ja, genau diese Aufgabenteilung bewährt sich in der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Betrieben regelmäßig. Sie kennen Ihre Abläufe, Materialien und die typischen Fragen Ihrer Kunden aus dem Arbeitsalltag am besten. Wenn Sie möchten, schreiben Sie Entwürfe für Ihre Leistungsseiten oder Fachartikel selbst oder geben vorbereitete Texte frei, und ich überarbeite anschließend Struktur, Überschriften, Suchbegriffe und interne Verlinkung. Wie diese Arbeitsteilung im Einzelfall aussieht, kläre ich mit Ihnen vorab.

Über den Autor

Sascha Fix ist PHP-Entwickler und SEO-Spezialist aus Witzeeze in Schleswig-Holstein und betreut kleine und mittlere Unternehmen. Für Webentwicklung begeistert er sich seit 1999, hauptberuflich arbeitet er als Entwickler, nebenberuflich selbstständig. Mehr über mich.

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Sascha Fix, Webentwickler aus Witzeeze in Schleswig-Holstein

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