WordPress 2026: Was kostet es wirklich - und lohnt es sich?
WordPress Website Kosten 2026 - Sie planen eine WordPress-Seite und wollen wissen, was sie Sie wirklich kostet? Den Preis-Korridor liefert Ihnen jeder Antwortkasten in zwei Sekunden. Ich gebe Ihnen die Antwort auf die eigentliche Frage dahinter: ob WordPress für Ihr Projekt überhaupt die wirtschaftlichste Wahl ist - oder ob Sie langfristig draufzahlen. Ich baue seit über 25 Jahren Websites, WordPress genauso wie individuelle Lösungen mit PHP und Laravel. Genau deshalb habe ich kein Interesse daran, Ihnen eine Variante schönzurechnen. In diesem Artikel rechne ich Ihnen die echten Kosten über 5 Jahre vor und sage ehrlich, in welchen Fällen ich von WordPress abrate.
💡 Kurz gesagt
Was kostet eine WordPress-Website 2026? Die ehrliche Kurzfassung
Die WordPress-Software selbst ist kostenlos - sie ist ein quelloffenes Open-Source-CMS. Bezahlen müssen Sie also nicht die Lizenz, sondern alles drumherum: Hosting, Theme, Plugins und vor allem Arbeitszeit. Der Löwenanteil jedes Angebots ist Arbeitszeit, nicht Material. Deshalb ist die Preisspanne so breit - sie hängt davon ab, wer arbeitet und wie viel.
| Umsetzung durch | Erstellung (einmalig) | Typisch geeignet für |
|---|---|---|
| Selbst (DIY) | 100 - 500 EUR | Hobby, Blog, kleinstes Budget |
| Freelancer | 1.500 - 5.000 EUR | KMU mit professionellem Anspruch |
| Agentur | 5.000 - 15.000 EUR | Mittelstand, komplexe Projekte |
Alle Preise zzgl. gesetzlicher MwSt., Stand Juni 2026. Wenn Sie die Kosten CMS-unabhängig vergleichen wollen, lesen Sie meinen Überblick zu den allgemeinen Webdesign-Kosten 2026 - dieser Artikel hier bleibt bewusst WordPress-spezifisch.
Die echte Rechnung: WordPress-Kosten über 5 Jahre
Hier liegt der Punkt, den die wenigsten Preisübersichten ehrlich machen. Der häufigste Budget-Fehler, den ich bei Kunden sehe, ist nicht der Anschaffungspreis, sondern die unterschätzten laufenden Kosten. Eine Website ist kein Einmal-Kauf wie ein Drucker. Sie läuft, will gepflegt werden und kostet jedes Jahr Geld - egal, ob Sie das einplanen oder nicht. Deshalb rechne ich nicht den ersten Tag, sondern die Total Cost of Ownership über fünf Jahre.
Einmalige Erstellungskosten
Selbst gebaut zahlen Sie real meist 70-480 EUR (Domain, Hosting, optional Premium-Theme und ein, zwei Plugins) - dazu Ihre eigene Arbeitszeit von 30-80 Stunden. Beim Freelancer liegen 5-8 Seiten typisch bei 1.500-3.000 EUR, eine richtige Unternehmenswebsite bei 3.000-5.000 EUR. Die Agentur startet bei rund 5.000 EUR und reicht je nach Umfang und E-Commerce bis 15.000 EUR und mehr. Die Frage DIY gegen Freelancer gegen Agentur vertiefe ich in einem eigenen Beitrag zu Freelancer oder Agentur.
Laufende Kosten realistisch: Hosting, Plugins, Wartung
Jedes Jahr fallen an: Hosting (60-600 EUR, je nachdem ob Shared oder Managed Hosting), Domain (10-15 EUR), Premium-Plugin-Lizenzen (50-300 EUR) und professionelle Wartung (360-1.800 EUR). Ein SSL-Zertifikat ist heute über Let's Encrypt kostenlos - das ist der einzige Posten, bei dem Sie nichts zahlen.
Versteckte Kosten, die im Angebot nie stehen
Premium-Plugin-Abos summieren sich schnell auf 400-600 EUR pro Jahr, nur für SEO, Sicherheit, Backups und Performance. Dazu kommen die unangenehmen Überraschungen: ein Theme, das nach einem großen WordPress-Update nicht mehr gepflegt wird und einen Komplett-Umbau erzwingt; eine Migration bei einem Hosting-Wechsel (100-400 EUR); eine Schulung, wenn Mitarbeiter die Seite pflegen sollen (200-500 EUR). Das steht in keinem Erstangebot - kommt aber fast sicher.
⚡ WordPress-Kosten über 5 Jahre: drei realistische Szenarien
Selbst gebaut (KMU): Jahr 1 ca. 480 EUR + 30-80 Stunden Eigenleistung; Jahre 2-5 je ca. 350 EUR. 5 Jahre: ca. 1.900 EUR plus Ihre Arbeitszeit.
Freelancer (KMU): Jahr 1 ca. 3.200 EUR (Erstellung + Betrieb); Jahre 2-5 je ca. 1.175 EUR (Hosting, Wartung, Plugins, Domain). 5 Jahre: ca. 7.900 EUR.
Agentur: Jahr 1 ca. 8.000 EUR; Jahre 2-5 je ca. 1.800 EUR. 5 Jahre: ca. 15.200 EUR.
Richtwerte, zzgl. MwSt., ohne größeres Redesign. Sie sehen: Beim Freelancer-Szenario macht der laufende Betrieb über 5 Jahre mehr als die Hälfte der Gesamtkosten aus. Genau dieser Teil wird beim Vergleichen am häufigsten vergessen.
Lohnt sich WordPress 2026 noch - oder zahlen Sie drauf?
WordPress betreibt 2026 noch immer rund 41,9 % aller Websites weltweit und etwa 59 % aller Seiten, die überhaupt ein CMS nutzen - das belegt die laufende CMS-Erhebung von W3Techs. Der Anteil ist seit einem halben Jahr leicht rückläufig. Interessant ist aber, wohin der Rückgang geht: kaum zu konkurrierenden CMS, sondern zu Seiten ohne erkennbares CMS - schlanke, individuell gebaute oder generierte Sites. Das ist genau der Pfad, den ich für bestimmte Projekte empfehle. WordPress ist also nicht "tot", aber es ist auch nicht mehr automatisch die Standardantwort.
Wann WordPress klar die richtige Wahl ist
- Standard-Auftritt: Unternehmenswebsite, Blog oder Portfolio ohne Spezialfunktionen
- Sie pflegen Inhalte selbst: Texte und Bilder regelmäßig ohne Entwickler aktualisieren
- Schneller Start: online in 2-4 Wochen statt Monaten
- Begrenztes Budget: unter rund 5.000 EUR für die Erstellung
Wann ich von WordPress abrate
Bei diesen vier Anzeichen wird WordPress für Sie auf Dauer zu teuer - dann ist eine individuelle Lösung oft die wirtschaftlichere Wahl:
- Kundenportale oder Logins mit echter Geschäftslogik dahinter
- Komplexe Berechnungen oder Datenbank-Anwendungen, die über das hinausgehen, was fertige Plugins können
- Hohe Performance- oder Sicherheitsanforderungen, bei denen jedes zusätzliche Plugin ein Risiko ist
- Langfristige Wartungskosten-Minimierung: kein Plugin-Wildwuchs, keine Update-Kaskaden
Für diese Fälle baue ich lieber eine schlanke, individuelle Lösung. Mehr dazu finden Sie auf meiner Seite zur Softwareentwicklung und im Beitrag individuelle Software entwickeln lassen.
🎯 Lohnt sich WordPress für Unternehmen?
WordPress-Wartung: der Kostenfaktor, den die meisten ignorieren
Warum ist Wartung kein Luxus? Weil WordPress so stark von Plugins lebt - und genau dort sitzt das Risiko. Das Whitepaper State of WordPress Security in 2026 von Patchstack zählt für 2025 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Ökosystem - ein Plus von 42 % gegenüber dem Vorjahr, und 91 % davon in Plugins (nur zwei im WordPress-Kern selbst). Anders gesagt: Nicht WordPress ist das Problem, sondern die vielen Erweiterungen, die niemand pflegt. Veraltete Software gehört laut Sucuri Hacked Website Report 2023 zu den häufigsten Einfallswegen - ein klarer Hinweis, dass Aktualität schützt.
Was professionelle Wartung umfasst
- Core-, Plugin- und Theme-Updates zeitnah eingespielt
- Regelmäßige Backups (wie das geht, zeige ich in der Anleitung zum WordPress-Backup)
- Security-Scans und Monitoring auf Auffälligkeiten
Und wenn Sie das einsparen? Dann zahlen Sie später mehr. Eine Malware-Bereinigung beginnt bei mehreren hundert Euro und wird bei tief sitzenden Infektionen schnell teurer - dazu kommen Ausfallzeit und Reputationsschaden, wenn Google Ihre Seite als kompromittiert markiert. Wie Sie dem vorbeugen, lesen Sie im Ratgeber Website-Sicherheit für Unternehmen. Steckt der Schaden schon fest, hilft meine WordPress-Hack-Hilfe.
⚡ Wie viel kostet WordPress-Wartung pro Jahr?
Was Ihre WordPress-Website in Schleswig-Holstein und Hamburg kostet
Hier in Schleswig-Holstein und Hamburg arbeiten viele KMU mit knappen Budgets und brauchen trotzdem eine Seite, die sauber läuft und gefunden wird. Mein Ansatz: ein fester Ansprechpartner statt Agentur-Maschinerie, faire Mittelpreis-Positionierung statt Billig-Baukasten oder Konzern-Tarif. Sie sprechen direkt mit dem Entwickler, der Ihre Seite baut.
Ich arbeite mit festen, fairen Festpreis-Paketen statt mit Tagewerk-Überraschungen - mit Basis-SEO und SSL bereits inklusive. Die aktuellen Konditionen meiner Starter- und Professional-Pakete finden Sie auf meiner Seite zu den Webdesign-Leistungen. Ob daraus für Sie WordPress oder eine individuelle Lösung wird, klären wir vorher ehrlich. Wie regionale Projekte ablaufen, lesen Sie unter Website erstellen lassen in Schleswig-Holstein.
FAQ: WordPress-Kosten 2026
Hinweis: Alle genannten Preise sind Richtwerte mit Stand Juni 2026 und verstehen sich zzgl. gesetzlicher MwSt.; sie können sich ändern. Hinweise zu Themen wie der DSGVO dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung - im Zweifel wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt oder Datenschutzbeauftragten. Für verbindliche Angebote sprechen Sie mich direkt an.
Sie überlegen, ob WordPress für Sie richtig ist?
Lassen Sie uns Ihre Anforderungen besprechen. In einem kostenlosen Erstgespräch analysiere ich Ihre Situation und gebe Ihnen eine ehrliche Empfehlung - ob WordPress, individuelle Entwicklung oder eine Kombination aus beidem. Keine Verkaufsmaschen, nur fundierte Beratung.